Magath will bis Saisonende schweigen

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Wird Felix Magath ein Königsblauer?

Um den Ruf des Chaos-Clubs loszuwerden, wollte Schalke 04 einen Top-Trainer suchen und seinen Namen am 23. Mai bekannt geben. Doch seit das Gerücht über eine Magath-Verpflichtung durchgesickert ist, ist der Wirbel um so größer!

Als deutscher Meister mit dem VfL Wolfsburg winkt Felix Magath eine große Feier, als Titelträger mit dem FC Schalke 04 würde er “unsterblich“: Der 55 Jahre alte Fußball- Lehrer soll nach übereinstimmenden Medienberichten dem Lockruf seiner “heimlichen Liebe“ FC Schalke 04 folgen und zur neuen Saison beim Traditionsclub im Revier anheuern. Zu einer Bestätigung des angeblich bevorstehenden Sensationscoups ließ sich jedoch auch am Donnerstag keiner der Beteiligten hinreißen. Die Hauptperson blieb in der überkochenden Gerüchteküche gewohnt cool: “Ich gehe nicht auf Gerüchte ein. Ich habe in der Vergangenheit keine Gerüchte bestätigt oder dementiert. Ich kommentiere das nicht“, sagte Magath am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel des Spitzenreiters an diesem Samstag gegen 1899 Hoffenheim.

Keine klare Stellungnahme von Felix Magath

Er werde “bei dieser Haltung bis zum Saisonende bleiben“, betonte Magath auf drängende Nachfragen im gut besetzten Medienraum der Volkswagen-Arena. Eine klares Statement in Bezug auf seine Zukunft vermied der VfL-Chefcoach ebenfalls. Mit Wolfsburg stehe er “in Gesprächen über eine Verlängerung“ seines 2010 auslaufenden Vertrags, sagte Magath: “Es gibt aber keine Entscheidung.“ Laut “kicker“ sollen VW-Chef Martin Winterkorn und der VfL-Aufsichtsrat nicht bereit sein, Magaths finanzielle Forderungen zu erfüllen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine weitere umfangreiche Verstärkung des Kaders zu schaffen. “Die Bäume wachsen nicht in den Himmel“, sagte Aufsichtsrats-Vize Stephan Grühsem unlängst.

Wie bei einem Puzzle fügte sich zuletzt allerdings ein Teil ans andere. Doch ein perfektes Bild ergibt es noch nicht. Michael Büskens lieferte ein weiteres Indiz, indem er erstmals klar betonte, dass Schalke für die kommende Saison einen neuen Chefcoach verpflichten wird. “Wir wussten, dass am 1. Juli ein neuer Cheftrainer da sein wird. Es ist nicht etwa so, dass uns das überraschend getroffen hat“, erklärte der 41-Jährige, der seit der Entlassung von Fred Rutten mit Youri Mulder und Oliver Reck die Mannschaft betreut und diese zu vier Zu-Null-Siegen in Serie führte.

Er habe immer gesagt, der Club strebe einen “große Lösung“ an: “Es war nie anderes zu hören als die Aussage: “Ihr Drei macht das bis zum 23. Mai.“ Büskens würde seine “Rückversetzung“ wie vor einem Jahr, als Fred Rutten die Erfolgstroika ablöste, klaglos akzeptieren. “Wir können als junges Trainer-Trio damit leben. Denn es hat nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun.“

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien
Ein Traum in weiß-blau: Fans des TSV 1860 bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena. © dpa
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Auch die Bayern Fans zeigen Flagge: Sie tauchten einen Tag später die Arena in Rot und Weiß. © ap
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Deutschland-Fans tauchen die Kurve des Wiener Ernst-Happel-Stadions beim EM-Finale 2008 in Weiß und Schwarz. © dpa
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Ein deutscher Anhänger hat sich im Schweizer Fan-Block verirrt. © dpa
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Sechzger-Fans im Grünwalder Stadion in Giesing. © sampics
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Deutsche Fans zeigen ihrem Team bei der Europameisterschaft, wo es hingehen soll: zum Finale nach Wien.  © dpa
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Kroatische Fußball-Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr.  © wikipedia kawu
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Die Anhänger von 1860 sind für ihren Einfallsreichtum bei Fan-Choreographien bekannt.  © sampics
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Noch acht Spiele im alten Tivoli-Stadion. Dann ziehen die Aachener-Kicker um. © dpa
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Deutsche Fans vor der Begegnung gegen Tschechien im Herbst 2007 in der Münchner WM-Arena. © Florian Weiß
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Kämpfen und Siegen lautet die Devise der Augsburger Zuschauer. © dpa
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Gigantische Blockfahne, erstellt in Eigenregie: Die Löwen-Fans entrollen vor dem Spiel gegen Kaiserslautern im April 2009 eine 50x20 m großes Transparent. © sampics
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Der FC Bayern und die Meisterschale - ein vertrautes Bild. © dpa
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"Der Betze brennt": Fans des 1.FC Kaiserslautern im Fritz-Walter-Stadion. © dpa
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Die Fans wollen einheitliche Anstoßzeiten in der Bundesliga. Und zwar samstags, um 15.30 Uhr. © dpa
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Für jeden Fan ein Fähnchen: Gleich spielen die deutschen Adlerträger. © dpa
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Löwen-Fans machen sich vor dem Derby gegen Nürnberg im Dezember 2008 für eine Rückkehr ins Grünwalder Stadion stark. © sampics
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BVB-Anhänger schwören ihrer geliebten Dortmunder Borussia ewige Treue. © dpa
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Tooor - so steht es auf den Plakaten der Dynamo Dresden Fans geschrieben. © dpa
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Für immer und ewig: Bochumer Supporter im Ruhrstadion. © dpa
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Der offizielle Fan-Club der deutschen Nationalmannschaft hat ein eigenes Groß-Transparent. © dpa
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Bayern-Fans sagen: Servus Mehmet Scholl. © dpa
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Ein überdimensionales Trikot der französischen "Equipe Tricolore", ausgebreitet auf den Rängen des Stade de France in Paris-St.Denis. © dpa
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Champions League 2006/2007: Eine Choreographie soll den Spielern des FC Bayern den Weg ins Finale nach Athen weisen. © dpa
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WM 2006: Finale oh oh, Finale oh oh oh oh!!! © dpa
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Freiburger Zuschauer setzten sich für den Verbleib von Volker Finke an der Dreisam ein. Geholfen hat es nichts: Der Coach musste trotzdem gehen. © dpa
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Die Bayern-Südkurve feiert die 20. Deutsche Meisterschaft. © dpa
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Bei der WM 2002 schreien fanatische Anhänger von Südkorea ihr Team bis ins Halbfinale. © dpa
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Eine Choreographie fast ganz ohne Fans: die Tribüne in der HSH Nordbank Arena in Hamburg. © dpa
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Bayern-Fans bedanken sich bei ihrem Kaiser Franz Beckenbauer. © dpa
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Russische Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr. © dpa
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Sind bekannt für ihre stimmgewaltigen Gesänge: die Fans von Mainz 05. © dpa
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Ein Bild aus alten Tagen: Bayern-Anhänger präsentieren in der Südkurve des Olympia-Stadions ein Trikot mit der Nummer 12. © dpa
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"Nur gemeinsam sind wir stark" - Freiburger Anhänger demonstrieren Einheit. © dpa
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Russische Fans vor einem Spiel bei der Europameisterschaft in Innsbruck. Über allen thront auf der Anzeigentafel der Trainer des Teams, Guus Hiddink © dpa
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Schalker Legenden sterben nie: Die Fans lassen Ernst Kuzorra hochleben. © dpa
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Der 1. FC Union Berlin strebt den Aufstieg in die zweite Bundesliga an. Die Anhänger sind jetzt schon erstliga-reif. © dpa
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St-Pauli-Fans im legendären Stadion am Millerntor in Hamburg. © dpa
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Gehören zu den treuesten Anhänger der Fußball Bundesliga: die Fans vom 1. FC Köln. © wikipedia Sebastian Ritter
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Im spanischen Block feiern begeisterte Zuschauer den Gewinn der Europameisterschaft. © dpa
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Schlke-Anhänger schwören ihrem Verein Treue bis zum Tod. © dpa
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Eintracht-Fans in der Commerzbank Arena in Frankfurt. © wikipedia Dirk Ingo Franke
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Ein aufwändige Choreographie im Karlsruher Wildparkstadion. © wikipedia firestar
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Sechs Spanierinnen, sechs Buchstaben: E-S-P-A-N-A! © dpa
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Bayern-Fans feiern 2001 auf dem Münchner Marienplatz den Sieg in der Champions League. © Kurzendörfer
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Die Fans von den Young Boys Bern sorgen in der Schweiz für mächtig Stimmung. © wikipedia amstutzmarco
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Schalke 04 - die Macht im Revier! © dpa
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Bayern-Anhänger in der Allianz Arena. © Westermann
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Die Fankurve im Bernabeu-Stadion vor dem Stadtderby Real gegen Atletico Madrid. © wikipedia elemaki
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Forca! Portugisische Fans präsentieren ihre Schals. © wikipedia Fritz Duras
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Köln-Fans im Rhein-Energie-Stadion. © wikipedia Sebastian Ritter
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Ein überdimensionales Kunstwerk: die Choreographie im Magdeburger Stadion. © wikipedia Sven Gebhard
Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien
Bayern-Fans beim Derby gegen 1860 im Oktober 2001. © Bodmer

Behauptungen, durch eine Indiskretion im Schalker Aufsichtsrat sei die Einigung mit den “Knappen“ bestätigt worden, verwies Magath ins Reich der Fabeln. “Ich befürchte, Sie werden keinen Aufsichtsrat finden, der das bestätigt. Mich geht es nichts an, wer auf Schalke Trainer wird.“ Er sieht in der fünf Spieltage vor Saisonschluss losgetretenen Diskussion um seine Person ein gezieltes Störfeuer aus Stuttgart, wo die “Stuttgarter Zeitung“ die Turbulenzen am Mittwoch mit einen Vor-Veröffentlichung losgetreten hatte. 

"Jemand in Stuttgart will Unruhe in den Verein bringen"

“Der Artikel, auf den sich die Gerüchte beziehen, erschien in Stuttgart. Das ist entscheidend. Welche Absicht dahinter steht, dürfte klar sein. Jemand ist interessiert dran, Unruhe in den Verein zu bringen“, sagte der VfL-Coach. “Ich hoffe, dass sich die Mannschaft und das Publikum nicht von so einer Zündelei anstecken lassen“, fügte er mit Blick auf die wichtige Partie gegen Hoffenheim hinzu.

Magath hatte die Profis vor dem Training über die Situation informiert. “Ich bin in den Mittelpunkt der Spekulationen geraten. Die Spieler können das einordnen“, sagte Magath, der seit zwei Jahren in Niedersachsen arbeitet. Mit “Felix bleib“-Rufen ermunterten ihn viele Fans, Wolfsburg nicht zu verlassen. Trotz Nachfragen vermied es der frühere Münchner Meistertrainer aber, klar zu erklären, dass er die “Wölfe“ auch in der kommenden Saison trainieren werde.

Auf Schalke soll der frühere Nationalspieler angeblich mit einer ähnlichen Machtfülle ausgestattet werden wie in Wolfsburg. Dort ist er Trainer, Manager und Geschäftsführer. Berichten zufolge würde Magath im Revier wie der vor Wochen entlassene Manager Andreas Müller neben Präsident Josef Schnusenberg und Geschäftsführer Peter Peters als drittes Mitglied dem Vorstand angehören. Doch auch der für die Personalsuche verantwortliche Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies hält an dem - vermutlich mit Wolfsburg und Magath abgesprochenen - Fahrplan fest. “Wir geben unsere Entscheidungen nach dem letzten Spieltag am 23. Mai bekannt“, sagte Tönnies der Deutschen Presse-Agentur dpa.

In dem Katz-und Maus-Spiel zwischen Medien und Vereinen ließ Tönnies eine “Vollzugsmeldung“ von “Bunte.de“ durch seinen Medienberater Dietrich von Gumppenberg richtigstellen. Die Zeitschrift hatte Tonnies unter dem Titel “Tönnies bestätigt Wechsel von Felix Magath“ mit den Worten “Magath ist der Beste für uns“ zitiert. Tönnies habe lediglich gesagt, “Magath ist einer der Besten“, sagte von Gumppenberg der dpa.

Wer wird im Sommer neuer Bayern-Trainer?

Trainer-Kandidaten FC Bayern
Das Projekt Klinsmann ist beendet! Am 27. April entließ der Verein seinen Trainer und präsentierte Jupp Heynckes als Interimslösung bis Saisonende. Und wer übernimmt im Sommer? Das sind die Kandidaten. © AP
Louis van Gaal
Louis van Gaal: Er führte AZ Alkmaar zur niederländischen Meisterschaft und soll nun nach Höherem streben, sprich: einem großen Club in einer großen Liga! Van Gaal gilt als der Top-Kandidat auf den Trainerposten bei den Bayern. Van Gaal ist der Wunschkandidat schlechthin der Bayern, allerdings macht sein Arbeitgeber AZ Alkmaar noch Probleme. Van Gaal hat dort einen Vertrag bis 2010.  © AP
Matthias Sammer
Matthias Sammer: Ein junger, intelligenter, in der Fußballwelt anerkannter Trainer. Er führte schon Borussia Dortmund zur Meisterschaft. Seit dem 1. April 2006 ist er beim DFB als Sportdirektor beschäftigt. Er wird von der SZ und von Udo Lattek („Matthias wäre der goldene Schuss für Bayern“) als Favorit auf die Klinsmann-Nachfolge angesehen. © dpa
Schuster
Bernd Schuster: Er ist der zweite Favorit der Fans. Einer der wenigen deutschen Trainer von Weltrang. Er hat zuletzt immerhin Real Madrid trainiert und mit dem FC Getafe große Erfolge gefeiert. Der "Blonde Engel" wäre auch noch auf dem Markt! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Oliver Kahn: Wer könnte die Jungs momentan besser motivieren als Oliver Kahn? "Weiter! Immer weiter!" Sein Wort hat Gewicht. Er ist der FC Bayern, der FC Bayern ist Oliver Kahn. Aber: Der Titan hat keinerlei Trainererfahrung und scheint auch eher einen Job im Management anzustreben als auf der Bank. Und selbst da spielt der FC Bayern derzeit für ihn keine Rolle, wie er gegenüber der tz bestätigte.  © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Klaus Augenthaler: "Auge" ist ein Roter durch und durch und nicht die ganz große Lösung. Allerdings bringt er von seinen Jobs u.a. beim VfL Wolfsburg und bei Bayer Leverkusen jede Menge Erfahrung als Trainer mit. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Roberto Mancini: Noch ein klangvoller Name. Inter Mailand, Lazio Rom und der AC Florenz stehen in der Trainer-Vita des Italieners. Mit Inter holte er drei Meistertitel in Folge, wurde aber vor rund einem Jahr vor die Tür gesetzt. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Frank Rijkaard: Der Holländer spricht Deutsch, holte mit dem FC Barcelona zwei Meisterschaften und einen Champions-League-Titel und wäre auf dem Markt. Definitiv ein Kandidat! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Luiz Felipe Scolari: Wenn Scolari kein Trainer mit Weltrang ist, wer dann? Er führte Brasilien zum Weltmeistertitel und Portugal ins WM-Halbfinale. Scolari trainierte außerdem den FC Chelsea, wo er im Februar entlassen wurde. Wie bei vielen anderen internationalen Top-Trainern allerdings ein Problem: die Deutschkenntnisse. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Lucien Favre: Die Bayern sind dafür bekannt, den Ligakonkurrenten die besten Spieler und Trainer abzuwerben. Also ist automatisch auch Lucien Favre ein Kandidat. Der Herthaner ist neben Felix Magath DER Trainer der Saison. © dpa
Martin Jol
Martin Jol: Der HSV-Trainer leistet hervorragende Arbeit, deswegen wird auch er gehandelt. © dpa
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Thomas Schaaf: Im UEFA- und im DFB-Pokal läuft es rund für Werder und Schaaf, in der Liga nicht. Fachlich wie menschlich sind seine Fähigkeiten unbestritten - möglicherweise bietet sich für die neue Saison ein Neuanfang bei den Bayern an. Wolfsburg scheint ebenfalls interessiert. © dpa
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Mirko Slomka: Beim FC Schalke 04, seiner ersten echten Trainerstation, sorgte er für Achtungserfolge, musste dann aber auch aufgrund interner Querelen wieder gehen. Seitdem wird er immer wieder ins Spiel gebracht, wenn irgendwo ein Trainer entlassen wird. Er scheint aber noch auf das richtige Angebot zu warten - von den Bayern? © dpa
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Klaus Toppmöller: Wer Erfahrung sagt, meint Toppmöller. Er ist einer der großen Trainer-Routiniers des deutschen Fußballs. Für den 57-Jährigen wären die Bayern eine echte Herausforderung - und dem Fuchs kann keiner etwas vormachen. © dpa
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Slaven Bilic: Der FC Schalke 04 wollte ihn und hat ihn nicht bekommen - sieht das anders aus, wenn der FC Bayern anruft? Der kroatische Nationaltrainer führte sein Team bis ins Viertelfinale der Europameisterschaft und fügte in der Vorrunde der Löw-Truppe eine bittere Niederlage zu. © dpa
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Ronald Koeman: Noch einer aus der scheinbar nie versiegenden Gilde niederländischer Top-Trainer! Vor allem mit Ajax Amsterdam war Koeman erfolgreich, danach führte ihn seine Trainerkarriere über Benfica, Eindhoven und den FC Valencia in die Arbeitslosigkeit - holt ihn der FCB da raus? © dpa
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Sven-Göran Eriksson: 21 Titel, aber keinen Job! So sieht es derzeit bei dem Schweden aus, einem der erfolgreichsten Trainer aller Zeiten. Er wurde im April von Mexiko entlassen und wäre bestimmt nicht abgeneigt, wieder ins europäische Vereinsgeschäft einzusteigen. Sicher ein Kandidat, wenn sich die Bayern für einen erfahrenen Top-Trainer entscheiden. © dpa
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Arsène Wenger: Laut "Daily Mail" ist auch er ein Kandidat. Der Franzose trainiert seit 1996 Arsenal London - und das mit großem Erfolg. Aber wer weiß, ob sich nicht langsam Amtsmüdigkeit bei ihm eingestellt hat. Großer Vorteil: Wenger spricht fließend Deutsch. © dpa
Carlo Ancelotti: “Ancelotti gefällt den Bayern“, verriet Milan-Berater Ernesto Bronzetti in einem Radio-Interview. Angeblich sollen auch Real Madrid, der FC Chelsea, Manchester City und der AS Rom interesse an Ancelotti haben. © AP
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Fabio Capello: Im Herbst seiner Karriere wollte der Italiener eine große Nationalmannschaft betreuen - und hat dieses Ziel jetzt in England erreicht. Würde ihn nach AC Mailand, Real Madrid und Juventus Turin noch der FC Bayern reizen? © AP
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Guus Hiddink: Zahlreiche Stimmen fordern "einen wie Hiddink" als Klinsmann-Nachfolger. Oder soll es doch Hiddink selbst sein? Der Trainerfuchs coacht Russland und gleichzeitig den FC Chelsea. Einen derart begehrten Mann an die Säbener Straße zu lotsen, könnte nicht einfach werden. © AP
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Jürgen Klopp: "Kloppo" wurde schon als Bayern-Trainer gehandelt, als der Name Klinsmann an der Säbener Straße als Trainer noch gar nicht aufgetaucht war. Derzeit bringt er Stimmung zu Borussia Dortmund und hat dort nach gewissen Anfangsschwierigkeiten in die Erfolgsspur gefunden. © AP
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