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U21-Nationaltrainer Di Salvo: Kuntz-Erbe „gar nicht so groß“

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U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo
Deutschlands U21-Trainer Antonio Di Salvo lächelt nach einem Sieg. © Marton Monus/dpa

U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo will sich beim Kampf um das Ticket für die Fußball-EM nicht auf den bisherigen Spielerkreis beschränken.

Frankfurt/Main - „Es wird nun wichtig sein, dass wir die Kommunikation mit den Spielern aufrechterhalten - ob durch Telefonate, Nachrichten oder Vereinsbesuche. Das betrifft in erster Linie diejenigen, die wir schon kennen, aber sicher auch mal Jungs, die bislang noch nicht dabei waren. So hat jeder die Chance, sich in den kommenden Monaten für die U21 zu empfehlen“, sagte er im DFB-Journal.

Di Salvo trat im September die Nachfolge von Erfolgscoach Stefan Kuntz an, dessen Assistent er zuvor war. „In den Erfolgen der vergangenen Jahre steckte bereits sehr viel Teamarbeit. Stefan Kuntz, Daniel Niedzkowski, Klaus Thomforde, Jannis Scheibe und ich hatten als Trainerteam unseren Anteil an den Erfolgen der U 21 - ob im Umgang mit der Mannschaft oder bei der Spielphilosophie“, sagte der 42-Jährige. „Diesen Teamgedanken führen wir nun fort. Somit ist dieses oft kolportierte "große Erbe" im Endeffekt gar nicht so groß.“

Nach all den Jahren als Co-Trainer sei er bereit für den nächsten Schritt gewesen, sagte Di Salvo. „Den konnte ich nun gehen und ich merke, dass dieser neue Impuls genau das Richtige für mich war - die Aufgabe macht mir großen Spaß.“

In der EM-Qualifikation belegt die deutsche Mannschaft in ihrer Gruppe nach sechs Spieltagen Rang eins. Die neun Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die Endrunde im Jahr 2023 in Rumänien und Georgien. dpa

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