UEFA plant neue Mini-Champions-League: Der FC Bayern könnte bald dabei sein

Den bestehenden drei UEFA-Wettbewerben könnte bald der Nächste folgen. Der Verband plant ein hochkarätiges Sommerturnier - allerdings in den USA.
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Champions League

Bei der Champions League kämpfen die besten Fußball-Mannschaften Europas um den zugehörigen Titel der UEFA. Zum ersten Mal wurde der Wettbewerb in der Saison 1955/56 ausgetragen. 32 Mannschaften duellieren sich in der Gruppenphase. Rekordsieger in der Champions League ist Real Madrid mit 13 Titeln. Bei den deutschen Mannschaften steht der FC Bayern München an der Spitze; der Fußballclub konnte insgesamt sechs Titel für sich gewinnen. Die Qualifizierung zur UEFA Champions League erfolgt nach einer definierten Reihenfolge. Die Meister der besten zehn europäischen Ligen sind automatisch dabei. Auch die Zweitplatzierten der besten sechs Ligen und die Dritten und Vierten der Tabelle der besten vier Spielklassen gehören zum Teilnehmerkreis. Der Titelverteidiger sowie der Sieger der UEFA Europa League des Vorjahres dürfen ebenfalls mit um den Titel kämpfen.

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Die europäische Königsklasse

Champions League: Geschichte, Modus, Qualifikation - alle Infos

Im Sommer 1993 gewann Olympique Marseille als erster Klub die Champions League. Es folgten zahlreiche weitere Sieger – unter anderem zwei Teams aus der Bundesliga.

  • Die Champions League wurde in der Saison 1992/1993 zum ersten Mal ausgetragen.
  • Die meisten Titel in der Geschichte des Wettbewerbs holte Real Madrid.
  • Aber auch zwei deutsche Teams haben den Pokal schon gewonnen.

Im Jahr 1955 führte der europäische Fußballverband UEFA den Europapokal der Landesmeister ein. Wie der Name bereits verrät, schafften die Meister der nationalen Ligen Europas die Qualifikation für diesen Wettbewerb. Zur Saison 1992/1993 wurde das Turnier in Champions League umbenannt. Der Modus gab vor, dass acht Teams aus unterklassigen Ligen eine Vorrunde bestritten. Die Sieger standen in der ersten Runde, in der auch die anderen Teilnehmer in den Wettbewerb eingriffen. Die Auslosung ergab, dass der deutsche Meister von 1992, der VfB Stuttgart, gegen Leeds United antreten musste. Gegen die Engländer schieden die Stuttgarter jedoch aus. Auf die zweite Runde folgte eine Gruppenphase mit zwei Gruppen zu je vier Teams. Die Sieger bestritten schließlich das Finale. Den Pokal und die damit verbundenen Prämien sicherte sich Olympique Marseille dank eines 1:0-Siegs im Endspiel gegen den AC Mailand. Die zweite Saison in der Geschichte der CL beendeten die Mailänder schließlich als Gewinner.

Champions League: Die ersten Jahre

Zu Beginn der Geschichte der Champions League veränderte sich der Modus des Wettbewerbs mehrfach. In der Saison 1993/1994 folgte auf die Gruppenphase ein Halbfinale, für das die beiden bestplatzierten Teams jeder Gruppe die Qualifikation schafften. Ein Jahr später schloss sich an die Qualifikationsrunde direkt die Gruppenphase an, in der 16 Teams in vier Gruppen spielten. 

Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe erreichten das Viertelfinale, darunter auch der FC Bayern München als erster deutscher Klub in der Historie der CL. Die Auslosung sorgte dafür, dass die Bayern im Halbfinale auf Ajax Amsterdam trafen und gegen die exzellent aufgestellten Niederländer mit 0:0 und 2:5 ausschieden. Amsterdam gewann wenig später auch das Finale gegen den AC Mailand und damit den Pokal. In der Saison 1995/1996 errang Juventus Turin den Sieg in der Champions League und somit auch die entsprechenden Prämien.

Champions League: Borussia Dortmund holt den Pokal

Im Sommer 1996 holte Borussia Dortmund die deutsche Meisterschaft und schaffte damit die Qualifikation für die Champions League. Die Auslosung ergab, dass Dortmund unter anderem mit dem spanischen Meister Atlético Madrid in einer Vorrundengruppe war. Dank eines Sieges in Madrid sicherte sich Dortmund den ersten Platz in der Gruppe und zog ins Viertelfinale ein. Dort schlug der BVB den französischen Meister AJ Auxerre, im Halbfinale dann den englischen Champion Manchester United. 

Im Finale wartete Juventus Turin, der Titelverteidiger der CL, auf die Borussen. Obwohl die Dortmunder als Außenseiter ins Endspiel gingen, holten sie den Pokal mit 3:1 und wurden zum ersten deutschen Sieger in der Geschichte der Champions League. Zur Saison 1997/1998 wurde der Modus dahingehend geändert, dass erstmals auch die Vizemeister der besten acht europäischen Ligen an der Champions League teilnehmen durften. Somit starteten der Meister Bayern München, der Zweite Bayer 04 Leverkusen und CL-Titelverteidiger Borussia Dortmund im Sommer 1997 ins Turnier. Den Titel und die Prämien für den Sieg sicherte sich allerdings Real Madrid – unter anderem nach Siegen gegen Leverkusen im Viertel- und gegen Dortmund im Halbfinale.

Champions League: Bayern verliert und gewinnt

In der Saison 1998/1999 erreichte auch der FC Bayern München erstmals das Finale der Champions League. Die Auslosung ergab, dass der Münchner Vizemeister im Viertelfinale gegen den Meister 1. FC Kaiserslautern antreten musste. Das deutsche Duell ging mit 2:0 und 4:0 an die Bayern. Die Qualifikation für das Endspiel gelang mit einem Sieg gegen Dynamo Kiew. Im Finale wartete Manchester United auf die Bayern, die bis zur 90. Minute mit 1:0 führten. Dann schoss Manchester noch zwei Treffer und gewann den Pokal und die Prämien für den Sieg. 

Es dauerte zwei Jahre, bis die Münchener wieder ins Endspiel einzogen. Im Sommer 2001 standen sie dem FC Valencia gegenüber, siegten im Elfmeterschießen und gewannen damit erstmals in ihrer Geschichte die CL. Übrigens war der Modus der Champions League schon in der Saison 1999/2000 einmal mehr entscheidend verändert worden. Es gab nämlich gleich zwei Gruppenphasen, die aufeinander folgten, bevor der Wettbewerb in die K.o.-Phase überging.

Champions League: Leverkusen und München im Finale

Auch in der Spielzeit 2001/2002 hatte der Modus mit den zwei Gruppenphasen in der Champions League Bestand. Bayer Leverkusen überstand beide und setzte sich anschließend sowohl gegen den FC Liverpool als auch gegen Manchester United durch. Im Finale traf der deutsche Vizemeister und -pokalsieger auf Real Madrid. Die Spanier hatten den Wettbewerb nach 1998 auch 2000 gewonnen. Nach einem 2:1 gegen Leverkusen holten sie sich zum dritten Mal in fünf Jahren den Pokal und strichen die Prämien für den Titel ein. 

Bis zum Sommer 2010 schaffte kein deutsches Team den Einzug ins Endspiel der CL. Die zweite Gruppenphase wurde 2003/2004 wieder eliminiert, dafür schafften die beiden besten Teams einer Gruppe die Qualifikation für das neu eingeführte Achtelfinale. Bayern München krönte die Saison 2009/2010 mit dem dritten Einzug ins CL-Finale ihrer Geschichte. Die Auslosung erbrachte, dass der Klub dort auf Inter Mailand traf. Dort gewannen die Italiener jedoch mit 2:0.

Champions League: Deutsches Duell zwischen Bayern und Dortmund

Veränderungen am Modus der Champions League betrafen ab den späten 2000er-Jahren lediglich die Qualifikation. So wurde 2009/2010 zum ersten Mal eine vierte Qualifikationsrunde ausgetragen, die als Play-offs bezeichnet wurde. In der Auslosung wurden Meister und Verfolger separat behandelt. In der Spielzeit 2011/2012 standen die Bayern erneut im Finale der CL – und zwar im eigenen Stadion, das die UEFA zum Endspielort erklärt hatte. 

Dort spielten die Münchner gegen den FC Chelsea um den Pokal. Die Bayern-Mannschaft war feldüberlegen, verlor aber im Elfmeterschießen gegen die Engländer. Ein Jahr später standen die Münchner wieder im Endspiel. Im ersten und bislang einzigen deutschen Final-Duell in der Geschichte der Champions League trafen sie auf Borussia Dortmund. Mit 2:1 trugen die Münchner den Sieg davon und durften sich zudem über die damit verbundenen Prämien freuen.

Champions League: Siegesserie von Real Madrid

Nach dem Münchner Sieg von 2013 gelang es bislang keinem deutschen Klub, das Finale der Champions League zu erreichen – und das, obwohl gemäß dem Modus sogar vier Teams aus der Bundesliga die Qualifikation für die Königsklasse schaffen. Dafür beherrschten spanische Klubs zwischen 2014 und 2019 die CL. Sieben der zehn Endspielteilnehmer kamen in dieser Zeit aus der Primera División. Zwei Mal ergab die Auslosung ein rein spanisches Finale, nämlich 2014 und 2016, als sich jeweils Real und Atlético Madrid im Endspiel gegenüberstanden. Im Sommer 2017 gelang Real Madrid Historisches: Als erster Klub in der Geschichte der Champions League verteidigten die Spanier ihren Titel. 

Ein Jahr später holten sie den Pokal sogar zum dritten Mal in Folge. Im Jahr 2019 gingen die Prämien für den Sieg nach längerer Zeit wieder an einen englischen Klub, nämlich den FC Liverpool. Mehrere Vereine haben die Champions League mehrfach gewonnen, nämlich:

  • Real Madrid: 7 Titel
  • FC Barcelona: 3 Titel
  • AC Mailand: 3 Titel
  • Bayern München: 3 Titel
  • FC Liverpool: 2 Titel
  • Manchester United: 2 Titel

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