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Unglücklicher Ronaldo bekommt ungewöhnlichen Korb aus Madrid

Cristiano Ronaldo
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Juventus Cristiano Ronaldo ist zuletzt mit einem Vereinswechsel in Verbindung gebracht worden.

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat einen ungewöhnlichen Korb bekommen. Der neue Real-Trainer Carlo Ancelotti hat auf den Sozialen Netzwerken Medienberichte dementiert, wonach er Ronaldo zurück nach Madrid holen wolle.

Madrid - „Ich habe nie erwogen, ihn zu verpflichten. Wir schauen nach vorne“, schrieb der italienische Coach am Dienstag auf Twitter.

Ancelotti hatte jedoch auch lobende Worte für den 36 Jahre alten Portugiesen parat, der bei Juventus Turin unter Vertrag ist: „Cristiano ist eine Legende von Real Madrid, und ihm gilt meine ganze Zuneigung.“ Zuvor hatten spanische Medien berichtet, Ronaldo wolle zurück zu Real und Ancelotti unterstütze die Pläne.

Ronaldo: „Respektlosigkeit“

Ronaldo selbst kommentierte die Berichterstattung ebenfalls und beschwerte sich in einem langen Instagram-Text über „die Respektlosigkeit gegenüber mir als Mann und als Spieler“. Seine Geschichte in Madrid sei geschrieben. Bei den ganzen Berichten über seine Zukunft und die damit einhergehenden Gerüchten habe sich nie jemand darum gekümmert die Wahrheit herauszufinden. Eine Aussage dazu, wo er seine Zukunft sieht, machte er keine.

Es ist kein Geheimnis, dass Ronaldo in Turin nicht mehr glücklich ist. Er war nach dem überraschenden Aus im Achtelfinale der Champions League im März gegen den FC Porto zunehmend in die Kritik geraten. In der Serie A belegte der Club nach neun Titeln in Serie nur Platz vier, qualifizierte sich nur knapp für die Gruppenphase der Champions League. „Cristiano betrachtet seine Etappe in Turin als beendet“, schrieb am Dienstag die Madrider Fachzeitung „AS“.

Ronaldo war zuletzt unter anderem mit seinem Stammverein Sporting Lissabon, mit Paris Saint-Germain und Manchester City in Verbindung gebracht worden. In den beiden letzten Testspielen vor dem ersten Liga-Match am Sonntag bei Udinese Calcio trug „CR7“ zwar wieder das Juve-Trikot. Sowohl gegen den FC Barcelona (0:3) als auch gegen Atalanta Bergamo (3:1) ging er allerdings leer aus.

Bevor er 2018 für 100 Millionen Euro nach Turin wechselte, erlebte Ronaldo in Madrid die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. In neun Spielzeiten bei Real gewann er unter anderem viermal die Champions League und zweimal die spanische Liga. In 438 Pflichtspielen traf er 451 Mal. Er ist mit großem Vorsprung die Nummer eins in der ewigen Torschützenliste der Madrilenen. dpa

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