2. Liga

Kiel und Union bleiben an Fortuna Düsseldorf dran

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Die Spieler von Union Berlin feiern den Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth. Foto: Britta Pedersen

Düsseldorf, Kiel und Berlin sind derzeit das Maß der Dinge in der Liga. Alle drei Teams eilen von Erfolg zu Erfolg - manchmal aber nur mit Glück. Bochum verliert mit Interimstrainer Rasiejewski und Braunschweig bangt um zwei Leistungsträger.

Düsseldorf (dpa) - Fortuna Düsseldorf hat die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga weiter fest im Visier, doch die Verfolger Holstein Kiel und Union Berlin lassen sich nicht so einfach abschütteln.

Nach dem 1:0 (1:0) der Fortuna am Freitag gegen Darmstadt 98 legte nun der Tabellenzweite aus Holstein Kiel mit 2:1 (0:0) gegen Arminia Bielefeld nach. Auf den dritten Tabellenplatz hat sich vorerst Union Berlin vorgeschoben. Die Berliner bauten mit dem 3:1 (2:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth ihre Siegesserie auf vier Spiele aus.

Mehr Siege in Serie als Berlin feierte bislang nur Düsseldorf, aber gegen Darmstadt mühte sich die Elf von Trainer Friedhelm Funkel zum fünften Erfolg hintereinander. Darmstadt war aktiver und hatte guten Chancen. "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, was allerdings nicht stimmt, ist das Ergebnis", ärgerte sich Lilien-Trainer Torsten Frings. Funkel räumte ein: "Für uns war ein bisschen Glück dabei."

Beeindruckend, dass Aufsteiger Kiel auch im Spitzenspiel des 11. Spieltages gegen Arminia Bielefeld siegte. Stürmer Marvin Duksch markierte schon sein neuntes Saisontor. Die "Störche" haben nach dem achten Sieg aus den vergangenen neun Partien weiter nur drei Punkte Rückstand auf Düsseldorf. "Das ist harte Arbeit im Training", nannte Kiels Trainer Markus Anfang sein "Erfolgsgeheimnis".

Für den VfL Bochum, der sich vor der Saison selbst zum Liga-Favoriten auserkoren hatte, ist die Tabellenspitze immer noch in weiter Ferne. Am Samstag kassierte Bochum unter Interimstrainer Jens Rasiejewski die erste Niederlage, unterlag Eintracht Braunschweig mit 0:1 (0:1) und rutschte auf Tabellenplatz 13 ab. Die Eintracht musste den Sieg allerdings teuer bezahlen. Torhüter Jasmin Fejzic (6. Minute) und Abwehrspieler Joseph Baffo (45.) wurden verletzt ausgewechselt.

Und der schwach in die Saison gestartete Bundesliga-Absteiger 1. FC Ingolstadt nimmt weiter Fahrt auf, am Freitagabend besiegte Ingolstadt den FC Heidenheim mit 3:0 (1:0).

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