US-Trainer

Klinsmann: Keine Angst vor Deutschland

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Jürgen Klinsmann ist vom Weiterkommen seiner US-Boys überzeugt.

Berlin - Für Jürgen Klinsmann wird der 26. Juni ein besonderer Tag. Dann spielt er mit den USA gegen die deutsche Nationalelf. Zweifel am Erreichen der nächsten Runde bei der WM in Brasilien hat er nicht.

Jürgen Klinsmann rechnet stark mit dem Weiterkommen seiner US-Auswahl in der WM-Vorrundengruppe mit Deutschland. Der ehemalige Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sagte in einem Interview dem US-Sender ESPN: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in die nächste Runde kommen.“ Er habe weder Angst vor Ghana, Portugal oder Deutschland, betonte Klinsmann, der mit der amerikanischen Nationalelf am 17. Juni zunächst auf Ghana trifft.

Am 23. Juni ist Portugal mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo der nächste Gegner, ehe es am 26. Juni im Vorrundenfinale zum Wiedersehen mit der deutschen Mannschaft und seinem ehemaligen Co-Trainer Joachim Löw kommt. „Das wird ein spezieller Tag“, sagte Klinsmann. „Hoffentlich haben wir dann schon ein paar Punkte und stehen gut da.“ Er werde auch beide Nationalhymnen singen.

Trotz der großen Zuversicht, mit seiner Mannschaft in das Achtelfinale der WM in Brasilien einzuziehen, sieht sich Klinsmann mit seinem Team allerdings in der Außenseiterrolle. „Portugal und Deutschland sind die großen Favoriten“, sagte der US-Coach. Man könne den großen Fußball-Nationen aber auf Augenhöhe begegnen. Je schneller sich die eigene Mannschaft an die schwierigen Begebenheiten und die klimatischen Bedingungen einstellte, umso größer sei die Chance, „sie zu schlagen“.

Kuschel-Kicker: Erkennen Sie diese DFB-Stars?

Kicker zum Kuscheln für daheim: Neun Nationalspieler gibt es jetzt im DFB-Fanshop als Plüsch-Kicker zu kaufen. Wir zeigen Ihnen, welche Akteure es in die Kuschel-Auswahl geschafft haben. © DFB/tz
Welcher Spieler bei diesem Kuschel-Kicker als Vorbild diente, ist schon am Trikot deutlich zu erkennen. Allerdings ist er auch von der Frisur und dem Gesicht gut getroffen. © DFB
Es handelt sich um Manuel Neuer (FC Bayern München). © dpa
Bei ihm hier ist das schon etwas schwerer. Schelmisches Grinsen, trendige Frisur... Wir lösen im nächsten Bild auf. © DFB
Es handelt sich um Mario Götze (FC Bayern München). © dpa
Dieser Kuschel-Kicker gehört zu jenen, die der Fan wohl nicht so schnell erkennt. Die Locke in der rechten Gesichtshälfte gibt allerdings einen deutlichen Hinweis... © DFB
Es handelt sich um Mats Hummels (Borussia Dortmund). © AFP
Er ist dagegen wieder gut getroffen, wie wir finden. Hipper Haarschnitt, an der Seite kürzer rasiert; dazu ein vergleichbar schelmisches Grinsen wie zuvor bei Mario Götze. Die beiden Kicker sind auch befreundet. © DFB
Es handelt sich um Marco Reus (Borussia Dortmund). © dpa
Auch dieser Spieler scheint seinem Vorbild fast aus dem Gesicht geschnitten. Leider ist aktuell noch unsicher, ob er bei der WM 2014 in Brasilien dabei sein kann. © DFB
Es handelt sich um Sami Khedira (Real Madrid). © dpa
Klein, süß und doch im Blick eine gewisse Dominanz und Führungskraft: So kennt man das Vorbild für diesen Kuschelkicker auch auf dem Feld. © DFB
Es handelt sich um Philipp Lahm (FC Bayern München). © AFP
Etwas dunkel ist die Hautfarbe bei diesem Star geraten. Auch die Augen, so finden wir, sehen beim Original etwas anders aus. Letztendlich erkennt man ihn dann aber doch. © DFB
Es handelt sich um Mesut Özil (FC Arsenal). © dpa
Seit seiner grandiosen WM 2010 ist dieser Kicker aus der DFB-Elf nicht mehr wegzudenken. Für uns ist er mitunter am besten getroffen bei den Plüsch-Spielern des DFB. © DFB
Es handelt sich um Thomas Müller (FC Bayern München). © dpa
Das Vorbild dieses Plüsch-Kickers soll im Mittelfeld die Fäden ziehen und die Mannschaft als Motor in der Zentralen durchs WM-Turnier führen. © DFB
Es handelt sich um Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München). © dpa
Das sind die insgesamt neun Nationalspieler, die es in die Plüsch-Mannschaft des DFB geschafft haben. Wer weiß, ob noch mehr dazustoßen werden. © DFB

Klinsmann weiß aber um die Herausforderungen, die das Gastgeberland Brasilien mit weiten Reisen und wechselnden klimatischen Bedingungen bietet. „Wegen der brasilianischen Lebensart wird es einige Überraschungen geben. Es wird für niemanden eine perfekte WM“, sagte Klinsmann. „Es wird Verspätungen geben und logistische Herausforderungen mit den Hotels, Trainingsplätzen, Stadien oder was auch immer.“

Unabhängig vom Abschneiden in Brasilien wurde unlängst der Vertrag von Klinsmann verlängert. Der Schwabe unterschrieb einen neuen Kontrakt beim US-Verband bis zur WM-Endrunde 2018. Zudem arbeitet Klinsmann künftig auch noch als Technischer Direktor des Verbandes und kann so seine Ideen und Vorstellungen noch besser einbringen und umsetzen.

Er hatte den Posten am 29. Juli 2011 übernommen. Nachdem das Team unter Vorgänger Bob Bradley auf Weltranglistenplatz 30 vor sich hindümpelte, führte Klinsmann es auf Position 14 direkt hinter England. Im vergangenen Jahr erzielte seine Mannschaft zwölf Siege nacheinander und stellte damit eine Rekordserie auf. Zudem holte das Team den Gold Cup, beendete die WM-Qualifikationsgruppe des CONCACAF-Verbandes souverän als Erster und beendete das Jahr mit der Verbands-Bestmarke von 16 Siegen.

dpa

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