Van Gaal heiß auf Titel

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Louis van Gaal war nicht immer rundum glücklich mit dem Publikum in der Allianz Arena

München - Bayern-Trainer Louis van Gaal setzt im Duell mit Felix Magath und dem FC Schalke 04 um die Meisterschale ganz auf die eigene Stärke - und nicht auf Schützenhilfe von Werder Bremen.

“Wenn wir unsere letzten zwei Spiele gewinnen, sind wir Meister. Wir sind nicht abhängig von anderen Ergebnissen“, erklärte der Holländer vor dem Heimspiel am Samstag gegen den Abstiegskandidaten VfL Bochum.

Punktgleich, aber mit 13 Toren Vorsprung gehen die Bayern in die vielleicht schon vorentscheidende vorletzte Runde des Zweikampfes mit Schalke. “Wir dürfen nicht auf andere schauen“, betonte van Gaal, der ergänzte: “Wenn Schalke verliert, sind wir auch noch kein Meister.“

Nach dem Einzug ins Champions-League-Finale strotzen die Münchner nur so vor Selbstvertrauen und wollen das historische Titel-Triple packen. “Wir haben eine ganze Saison dafür gearbeitet. Jetzt können wir ernten“, erklärte van Gaal: “Wir müssen unser Spiel gegen Bochum gewinnen. Und die Chancen dafür stehen sehr hoch.“

Bei Bayern sind alle Mann an Bord - auch Franck Ribéry. Trotz der deprimierenden Sperre im Champions-League-Finale soll der Franzose im Liga-Endspurt Vollgas geben. “Ich glaube, dass er alles geben wird“, sagte van Gaal. Der Coach hofft noch, dass Ribérys Drei-Spiele-Sperre von der UEFA in der auf den 5. Mai terminierten Berufungsverhandlung doch noch reduziert wird und der Franzose am 22. Mai im Endspiel der Königsklasse gegen Inter Mailand m+itspielen darf. “Es war kein Foul mit Kraft. Es war eine leichte Rote Karte“, begründete van Gaal.

Im letzten Saison-Heimspiel dürfen Ribéry & Co. wieder eine großartige Atmosphäre in der ausverkauften Allianz Arena erwarten. “Die letzten Spiele war die Stimmung unglaublich“, lobte auch van Gaal. Er merkte aber am Freitag auch kritisch an, dass es in München ansonsten eher “ein Theater-Publikum“ gebe, wie er es auch schon zu seinen Trainerzeiten in Amsterdam oder Barcelona erlebt habe. “Die Fans in der Südkurve waren auch in schlechten Zeiten ein gutes Publikum, standen hinter der Mannschaft und dem Trainer. So muss das sein“, erklärte van Gaal.

Bochum kommt nach dem Rauswurf von Heiko Herrlich mit einem neuen Trainer nach München. “Im ersten Spiel unter einem neuen Trainer sind die Spieler mehr motiviert. Neuer Trainer, neue Chancen“, sagte van Gaal zur veränderten Situation beim VfL mit Dariusz Wosz. “Wir wissen nicht, was dieser Trainer für eine Spielphilosophie hat“, ergänzte der Holländer. Der VfL dürfte aber wohl sehr defensiv agieren.

Voller Titelhunger gehen die Spieler des Rekordmeisters in die letzten vier Spiele. “Jetzt kommt die schönste Zeit der Saison“, sagte Nationalspieler Philipp Lahm: “Champions-League-Finale, Pokalfinale, in der Bundesliga ganz oben - wem würde das keinen Spaß machen?“

dpa

Die meistgehassten und die sympathischsten Clubs der Bundesliga

Von August bis Dezember 2009 hat sozioland, das Meinungsportal der respondi AG, über 15.000 Fußballfans in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zu ihrem Lieblingssport befragt. Sehen Sie hier die Liste der meistgehassten und der sympathischsten Bundesligisten. DIE ERSTE FRAGE LAUTETE: WELCHE VEREINE DER BUNDESLIGA MÖGEN SIE WENIGER? © dpa
18. Platz der meistgehassten Clubs: SC Freiburg (1 %). Heißt: Den SC Freiburg hassen die wenigsten Fans © Getty
17. Platz der meistgehassten Clubs: Werder Bremen (5 %) © Getty
16. Platz der meistgehassten Clubs: FSV Mainz 05 (6 %) © Getty
15. Platz der meistgehassten Clubs: Bayer Leverkusen (6 %) © Getty
14. Platz der meistgehassten Clubs: Borussia Mönchengladbach (7 %) © Getty
13. Platz der meistgehassten Clubs: Hannover 96 (7 %) © Getty
12. Platz der meistgehassten Clubs: 1. FC Nürnberg (8 %) © Getty
11. Platz der meistgehassten Clubs: VfL Bochum (8 %) © Getty
10. Platz der meistgehassten Clubs: VfL Wolfsburg (10 %) © Getty
9.Platz der meistgehassten Clubs: Hamburger SV (10 %) © Getty
8. Platz der meistgehassten Clubs: VfB Stuttgart (10 %) © Getty
7. Platz der meistgehassten Clubs: Eintracht Frankfurt (13 %) © Getty
6. Platz der meistgehassten Clubs: Hertha BSC (13 %) © Getty
5. Platz der meistgehassten Clubs: Borussia Dortmund (17 %) © Getty
4. Platz der meistgehassten Clubs: 1. FC Köln (18 %) © Getty
3. Platz der meistgehassten Clubs: FC Schalke 04 (32 %) © Getty
2. Platz der meistgehassten Clubs: 1899 Hoffenheim (33 %) © Getty
1. Platz der meistgehassten Clubs: Bayern München (55 %) © Getty
DIE ANDERE FRAGE LAUTETE: WELCHE VEREINE, AUSSER IHREM FAVORITEN, SIND IHNEN BESONDERS SYMPATHISCH? © dpa
18. Platz der sympathischsten Clubs: Hertha BSC Berlin (3%) Heißt: Hertha BSC finden die wenigsten Fans sympathisch. © Getty
17. Platz der sympathischsten Clubs: Hannover 96 (4 %) © Getty
16. Platz der sympathischsten Clubs: Eintracht Frankfurt (4 %) © Getty
15. Platz der sympathischsten Clubs: VfL Bochum (5 %) © Getty
14. Platz der sympathischsten Clubs: 1. FC Köln © Getty
13. Platz der sympathischsten Clubs: FC Schalke 04 (6 %) © Getty
12. Platz der sympathischsten Clubs: Bayern München © Getty
11. Platz der sympathischsten Clubs: Borussia Mönchengladbach (8 %) © Getty
10. Platz der sympathischsten Clubs: VfL Wolfsburg (8 %) © Getty
9. Platz der sympathischsten Clubs: 1. FC Nürnberg (8 %) © Getty
8. Platz der sympathischsten Clubs: 1899 Hoffenheim (9 %) © Getty
7. Platz der sympathischsten Clubs: VfB Stuttgart © Getty
6. Platz der sympathischsten Clubs: SC Freiburg (12 %) © Getty
5. Platz der sympathischsten Clubs: Bayer Leverkusen (14 %) © Getty
4. Platz der sympathischsten Clubs: Borussia Dortmund (14 %) © Getty
3. Platz der sympathischsten Clubs: FSV Mainz 05 (18 %) © Getty
2. Platz der sympathischsten Clubs: Hamburger SV (25 %) © Getty
1. Platz der sympathischsten Clubs: Werder Bremen (27 %) © Getty

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