Nur nicht gegen die eigene Mannschaft

Diese mexikanische Reporterin drückt Deutschland die Daumen

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Vanessa Huppenkothen berichtet für das mexikanische Fernsehen aus Brasilien.

Mexiko-City - Mexiko spielt bei der WM in Brasilien groß auf und hat sogar dem Gastgeber schon einen Punkt abgeluchst. Die Freude im Land der Azteken ist groß - auch dank ihrer attraktiven Berichterstatterin am Zuckerhut.

Update: Vanessa Huppenkothen ist natürlich auch nach der WM im Einsatz. Am Samstag, 23. August 2014, wird sie bei der Auslosung der zweiten Runde des DFB-Pokals als Glücksfee fungieren.

Auftaktsieg gegen Kamerun, dann ein mutig erkämpftes Unentschieden gegen Gastgeber Brasilien: Die mexikanische Nationalmannschaft gehört bislang zu den positiven Erscheinungen bei der Weltmeisterschaft! Die "Tri" überzeugt mit leidenschaftlichem, aber durchaus auch attraktivem Fußball. Damit spielt die von Trainer Miguel Herrera trainierte Mannschaft genau so, wie über sie im mexikanischen Fernsehen berichtet wird. Denn "Televisa Deportes" hat mit Vanessa Huppenkothen eine Reporterin nach Brasilien geschickt, die durchaus auch als Model arbeiten könnte. Lange blonde Haare, eine Traumfigur und - das wichtigste - leidenschaftliche Berichterstattung gepaart mit Kompetenz zeichnen die 28-Jährige aus und haben sie in ihrer Heimat zu einem TV-Star gemacht.

Huppenkothen bei ihrer Arbeit.

Doch Vanessa Huppenkothen, da klingt höchstens der Vorname mexikanisch. Kein Wunder, denn die Reporterin ist die Tochter eines Deutschen. Ihr Vater lebt und arbeitet in Deutschland, besitzt eine Fabrik, die sich als Lieferant von Gebrauchtmaschinen für die Papierindustrie einen Namen gemacht hat. Geboren wurde Vanessa Huppenkothen aber in Mexiko-Stadt, wo sie später internationale Beziehungen studierte. Wie es heutzutage nun einmal möglich ist, schaffte sie als amtierende "Miss Mexiko-Stadt" über einen TV-Wettbewerb den Sprung in den Journalismus, wo sie bereits seit 2008 für den Sender Teleivisa Deportes tätig ist. Einen ihrer ersten Jobs hatte sie bei den Olympischen Spielen im selben Jahr in Peking.

Bei der Berichterstattung über die mexikanische Nationalmannschaft schlüpft Huppenkothen während der Spiele der "Tri" auch gerne mal in ein Trikot ihrer Herzensmannschaft, wenngleich sie ihre Sympathie für das Heimatland ihres Vaters auch nicht verhehlt. So twitterte sie vor dem WM-Auftakt Deutschlands gegen Portugal:

Für Aufsehen sorgte Huppenkothen, die insgesamt fünf Sprachen spricht und selbstredend auch eigene Twitter, Facebook- und Instagram-Accounts besitzt, im Jahr 2009. Damals moderierte sie die Sportnachrichten nach einer verlorenen Wette im Badeanzug (hier im Video zu sehen).

Zu einem Duell zwischen Deutschland und Mexiko könnte es übrigens frühestens im Halbfinale kommen. Ihre Sympathien für das deutsche Team lägen dann auf Eis. Sie sagt: "Es gibt wenige Dinge, die einen so aufwühlen, wie die Tatsache, Dein Land bei einer WM zu sehen! Viel Glück, Mexiko!"

wi

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