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Veh und der HSV: Keine Lust auf Eierei

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Armin Veh hat keine Lust auf Eierei. © dpa

Hamburg - Die Zeichen stehen auf Abschied und Armin Veh kündigt eine baldige Erklärung über seine Zukunft beim Hamburger SV an.

“Es wird bald ein Statement von mir geben. Ich habe keine Lust mehr auf diese Eierei, ich werde mich zeitnah äußern“, sagte der Fußballlehrer nach Hamburger Medienberichten vom Mittwoch.

Gleichzeitig deutete er an, dass er sich längst für einen

Abschied

von der täglichen Trainingsarbeit entschieden hat: “Ich bin immer ein Entscheider gewesen. Wenn es um mich geht, dann habe ich immer selbst entschieden.“

Eigentlich hatte Veh im Winter mit dem Vorstand abgemacht, bis Ende März zu warten, nun könnte es früher eine klare Aussage geben. Dass der 50-Jährige bei einer frühzeitigen Verkündung seines Abschieds in den ausstehenden elf Bundesliga-Partien Probleme mit seiner Mannschaft bekommen könnte, sieht er nicht: “Die Mannschaft habe ich im Griff, da habe ich immer das Sagen.“

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Es sei egal, ob er über die Spielzeit hinaus bleibe oder nicht. “Ich habe in dieser Truppe etwas zu sagen ­ unabhängig davon, wer nächste Saison der Trainer ist.“ Der Zweijahresvertrag des ehemaligen Stuttgarter Meistercoaches kann zum 31. Mai gekündigt werden.

Auch an seiner Einstellung werde es nichts ändern, bekräftige Veh: “Ich ziehe das durch. Wir wollen Fünfter werden.“ Bei all dem, was seit vergangenen

Sommer

bei dem Traditionsclub passiert ist - wie die langanhaltende Sportchefsuche und die große Verletztenmisere - wäre das “der Wahnsinn“. Die

Arbeit

mit der

Mannschaft

mache ihm trotz aller Widrigkeiten Spaß.

dpa

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