Ex-Capitano spricht von „Eiszeit“

„Spannungen“: Verhältnis zwischen DFB und Ballack weiter belastet

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Michael Ballack.

Das Verhältnis zwischen dem früheren Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist nach wie vor belastet.

Leipzig - „Es gab ein paar Spannungen zum Schluss. Die haben sich bis heute nicht unbedingt gelockert“, sagte der 98-malige Nationalspieler am Dienstagabend beim Sportbuzzer Fantalk 3.0 in Leipzig. „Das ist Personen geschuldet, die noch in Funktionen sind.“

Der dreimalige Fußballer des Jahres hatte seine Karriere 2012 beendet. Eine würdige Verabschiedung des gebürtigen Görlitzers durch den DFB gab es nicht. „Aber trotzdem gibt es kein böses Blut oder sonstiges. Es ist seitdem ein bisschen Eiszeit“, sagte der per Skype in die Talkrunde zugeschaltete Ballack. „Ich sehe das aber professionell. Vielleicht ändert sich das ja auch noch mal.“

Nach seiner Erfolgskarriere hat sich der dreifache Familienvater ins Privatleben zurückgezogen. Ob er irgendwann ins Fußball-Geschäft zurückkehrt, ließ er offen. „Ich kann mir da vieles vorstellen. Aber es ist noch niemand auf mich zugekommen“, sagte der 41-Jährige. Einen Trainerschein wolle er aber noch machen: „Das ist zurückgestellt. Ich habe noch nicht angefangen, es aber nicht aus den Augen verloren.“

dpa

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