Traditionsclub aus dem Pott

VfL Bochum: Gründung, Erfolge, Stadion – alle Infos

FSV Mainz 05 - VfL Bochum Bochums Mannschaft fiebert mit beim Elfmeterschießen
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Bochums Mannschaft fiebert mit beim Elfmeterschießen

Der VfL Bochum blickt im 73. Jahr seines Bestehens auf eine bewegte Zeit zurück. Alle Infos über die Geschichte, die Erfolge und die Trainer des Fußballvereins.

Bochum – Unter dem Oberbegriff „VfL Bochum“ firmieren nicht nur die Profikicker des Vereins, sondern auch zahlreiche andere Aktive. So besitzt der Verein für Leibesübungen (VfL) unter anderem Abteilungen in den Sportarten Basketball, Handball, Badminton, Hockey, Leichtathletik und Volleyball. Auch Tennisspieler, Tanzsportler und Schwimmer werden unter dem Dach des VfL Bochum gefördert.

Der Fußballverein VfL Bochum: Die Geschichte

Die Geschichte des Fußballvereins VfL Bochum reicht zurück bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts. Die Historie des Vereins für Leibesübungen ist indes noch älter, tangiert gar das Jahr 1848. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang das Jahr 1938, in dem drei Bochumer Sportvereine – der Turnverein Bochum 48, Germania 06 und TuS Bochum – zum VfL Bochum fusionierten. Die Wurzeln des Turnvereins reichen bis ins Jahr 1848 zurück. Die Fußballabteilung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert und schließlich am 29. Juli 1949 aus der Taufe gehoben.

Der Fußballverein VfL Bochum: Die Erfolge

Die Erfolge des Bochumer Fußballvereins sind namhaft und können sich im Vergleich zu anderen Clubs sehen lassen. So gehört der VfL Bochum seit dem Jahr 1971 ununterbrochen zu den besten 36 Fußballmannschaften in Deutschland. 16 Jahre verbrachten die von ihren Fans als „unabsteigbar“ titulierten Kicker in der 2. Liga – und immerhin 34 Jahre in der 1. Liga, wo man nach elfjähriger Abstinenz auch aktuell zu Hause ist. In den Jahren 1968 und 1988 erreichten die Bochumer das Endspiel im DFB-Pokal. 1997 und 2004 durfte man gar am UEFA-Pokal, der heutigen Europa League, teilnehmen. Bei der ersten Teilnahme schalteten die Bochumer Trabzonspor und den FC Brügge aus, ehe man an Ajax Amsterdam scheiterte. Im Jahr 2004 unterlagen die Ruhrpottkicker der Vertretung von Standard Lüttich.

Der Fußballverein VfL Bochum: Die Vereinsfarben

Die Vereinsfarben des Fußballclubs VfL Bochum bestehen aus Blau und Weiß. Entsprechend gestalten sich die Trikots der westdeutschen Ballkünstler. Während das Heimtrikot überwiegend in Blau gehalten ist, wird das Auswärtstrikot von der Farbe Weiß dominiert. Auch das Ausweichjersey besitzt einen bläulichen Einschlag, kommt allerdings in seegrüner Erscheinung daher.

Der Fußballverein VfL Bochum: Das Stadion

Der Fußballverein VfL Bochum trägt seine Heimspiele im Ruhrstadion aus. Die Arena verfügt über 27.500 Plätze und wurde als reines Fußballstadion geplant und realisiert. Das Stadion befindet sich im Bochumer Stadtteil Grumme, an der Castroper Straße. Von der Innenstadt aus gesehen liegt die Spielstätte in nordöstlicher Richtung. Das Ruhrstadion markiert eine traditionsreiche Arena, in der bereits seit mehr als 100 Jahren Fußballspiele ausgetragen werden. Aktuell firmiert die Heimspielstätte des VfL Bochum unter dem Begriff „Vonovia Ruhrstadion“. Bei der örtlichen Wohnungsgesellschaft Vonovia handelt es sich um den Hauptsponsor der Bochumer.

Der Fußballverein VfL Bochum: Die Personen

Zu den Verantwortlichen beziehungsweise zu den handelnden Personen des Fußballvereins VfL Bochum zählen unter anderem die Trainer. In den letzten 21 Jahren waren insgesamt 17 Trainer als Übungsleiter tätig:

  • Ralf Zumdick
  • Rolf Schafstall
  • Bernard Dietz
  • Peter Neururer
  • Marcel Koller
  • Frank Heinemann
  • Heiko Herrlich
  • Dariusz Wosz
  • Friedhelm Funkel
  • Andreas Bergmann
  • Karsten Neitzel
  • Gertjan Verbeek
  • Ismail Atalan
  • Jens Rasiejewski
  • Heiko Butscher
  • Robin Dutt
  • Thomas Reis

Seit dem 6. September 2019 steht die Mannschaft unter der Führung von Thomas Reis. Der ehemalige Aktive führte den VfL von der 2. in die 1. Fußball-Bundesliga. Die bekanntesten Spieler des VfL Bochum sind Hermann Gerland, Jupp Tenhagen, Stefan Kuntz, Christian Schreier, Thorsten Legat, Ilkay Gündogan, Christoph Kramer, Leon Goretzka und Lukas Klostermann.

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