„Das war unschön für alle“

VfL-Coach Ismaël über Draxler: „Bruch war nicht mehr zu kitten“

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Bye, bye Wolfsburg: Julian Draxler wechselte in der Winterpause zu Paris St. Germain.  

Wolfsburg - Nach langem Hin und Her kam es zur Trennung: Der Abschied von Fußball-Nationalspieler Julian Draxler vom VfL Wolfsburg im Winter war nach Ansicht von Trainer Valérien Ismaël unvermeidbar.

„Das wäre schwer geworden, dieser Bruch war nicht mehr zu kitten“, sagte der 41-Jährige dem Magazin „Kicker“ (Donnerstag) zu einer möglichen weiteren Zusammenarbeit. Der VfL müsse aus diesem Fall lernen. „Das war unschön für alle“, sagte er.

Draxler hatte nach seinem Wechsel vom FC Schalke 04 nach Wolfsburg 2015 sportlich enttäuscht und zudem im vergangenen Sommer öffentlich seine Wechselabsichten geäußert. Ähnliche Probleme mit anderen wechselwilligen Spielern fürchtet Ismaël nicht. „Ich sehe keinen, der mit der Brechstange versucht, aus Wolfsburg wegzukommen“, sagte der frühere Profi. „Das ist ein großer Unterschied zum Sommer.“

Trotz zweier Siege direkt vor der Winterpause warnt der Trainer vor zu viel Optimismus beim 13. der Bundesliga. „Ich warne davor, zu glauben, dass wir schon über den Berg sind“, sagte er. Der Start ins neue Fußballjahr sei „brutal wichtig“. Die Niedersachsen empfangen am Samstag im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres den Hamburger SV.

dpa

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