Söder muss wohl Kabinett umbauen - weil ein Minister lieber Landrat wird

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Am Samstag steigt das große Finale 

Vor dem Meisterschaftsfinale: BVB-Boss spricht Klartext - „Die Chance ist da!“  

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Hans-Joachim Watzke spricht im Interview.

Die Spannung steigt, am Samstag steigt das große Finale um die Meisterschale. Nun spricht der BVB-Boss Klartext. 

Am Samstag steigt das Finale um die Schale! Erstmals seit 2009 wird der deutsche Meister erst am letzten Spieltag gekürt. Diesmal kämpfen Bayern und Dortmund im Fernduell um den Titel - geht es nach Hans-Joachim Watzke, steht Sieger Nummer eins aber bereits vor Anpfiff fest: die Bundesliga! „Erst waren die Bayern vorne, anschließend wir und dann ging es hin und her. Insofern ist der ganz große Gewinner dieser Saison die Bundesliga“, so der BVB-Boss im Gespräch mit der tz. 

Vor dem Meisterschaftsfinale: „Ich sehe, dass wir noch eine Chance haben.“ 

„Ich war dieser Tage viel unterwegs und immer wieder sprechen die Leute einen darauf an. Sie finden es cool, dass wir mal wieder dieses Szenario haben in Deutschland - und genau das ist das Entscheidende!“ Jetzt, wo die Borussia erstmals seit 2012 wieder echte Chancen auf die Salatschüssel hat, will man im Westen - zwei Punkte Rückstand auf den rotweißen Rivalen hin oder her - aber natürlich nichts unversucht lassen. Watzke zu den schwarzgelben Ambitionen: „Die Wahrscheinlichkeitsrechnung beherrsche ich schon, daher kann ich das alles vernünftig einschätzen. Ich weiß allerdings auch, dass ein letzter Spieltag - gerade dann, wenn eine Entscheidung fällt - häufig eine Dramaturgie aufweist, die nicht nur vermeintlichen Gesetzmäßigkeiten folgt.“ Im Klartext: „Ich sehe, dass wir noch eine Chance haben.“ Und die will die Truppe von Trainer Lucien Favre nutzen. 

Die Ausgangslage ist klar: Nur bei einer Pleite des FCB gegen die Frankfurter und einem Sieg des BVB in Gladbach wandert der Titel an den Dortmunder Borsigplatz, stolz ist man in dort allerdings jetzt schon. „Wir empfinden es als großes Privileg, am 34. Spieltag noch um die Meisterschaft mitspielen zu können“, erklärt Watzke. Und weiter: „Wir als Borussia Dortmund haben in dieser Neustart-Saison etwas erreicht, was wir im Sommer nicht für möglich gehalten hätten. Klar: Wenn du dir zwischendrin einen Vorsprung erspielst, würdest du das Ding auch gerne über die Ziellinie schaukeln.“ Was der 59-Jährige keinesfalls will: Ein Rückfall in die alten Zeiten, als in regelmäßigen Abständen Giftpfeile von Süd nach West und wieder zurück flogen. 

Vor dem großen Meisterschaftsfinale: Der große Gewinner ist die Bundesliga 

Seine Aussage über die trübe Stimmung bei einer eventuellen Meisterfeier am Marienplatz, mit der er sich bei FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic „nicht beliebt“ gemacht hatte, wollte Watzke daher nicht missverstanden wissen: „Das war nicht als Angriff gemeint, ganz im Gegenteil: Jeder kennt meine Wertschätzung für den FC Bayern“, erklärte der BVB-Chef gegenüber der tz und fügte an: „Dass bei einer Meisterfeier in Dortmund mehr Leute kommen würden als in München, ist eine Zustandsbeschreibung und hat mit Spitzen und Gift nichts zu tun.“ Geht es nach Watzke, sind die Zeiten der verbalen Kriegsführung für immer vorbei. 

Das zeige auch die aktuelle Saison, wie der Dortmunder Boss vor dem letzten Spieltag unterstreicht. „Ich bin  der Meinung, dass die Rivalität während der Saison von beiden Mannschaften hervorragend gehandhabt worden ist. Es gab keine Beleidigungen, keinen Satz, der den jeweils anderen diskreditiert hätte. Das gilt auch für Hasan Salihamidzic, den ich ohnehin schwer in Ordnung finde. Insgesamt ist das Verhältnis zum FC Bayern weiterhin gut“, so Watzke, der den Rivalen aber natürlich weiterhin ärgern will: „Wir werden immer wieder versuchen, mit unseren Möglichkeiten nah an Platz 1 heranzukommen. Mal gelingt uns das besser, mal schlechter. Für den deutschen Fußball wäre es natürlich wünschenswert.“ 

Ist das Aus von Trainer Niko Kovac beim FC Bayern München bereits beschlossene Sache? Ein Medienbericht sorgt für Wirbel. Lothar Matthäus hat schon zwei Nachfolger im Kopf.

José Carlos Menzel López

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