Vorzeitiges Saisonende für BVB-Innenverteidiger Subotic

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Neven Subotic wird erst in der kommenden Saison wieder spielen können. Foto: Guido Kirchner

Das ist keine gute Nachricht für Borussia Dortmund: Innenverteidiger Subotic fällt für die restliche Spielzeit aus. Eine Thrombose im Arm verhindert weitere Einsätze. Dabei stehen noch wichtige Spiele an.

Dortmund (dpa) - In der Schlussphase der Saison muss Borussia Dortmund auf Neven Subotic verzichten. Der Innenverteidiger fehlt dem BVB in der Fußball-Bundesliga, im Europa-League-Viertelfinale gegen Jürgen Klopps FC Liverpool und in der Vorschlussrunde des DFB-Pokals bei Hertha BSC.

"Bittere Nachricht" - so gab der BVB am Freitag den Ausfall von Subotic bekannt. Wegen einer Thrombose im Arm darf der Innenverteidiger derzeit keinen Kontaktsport betreiben. "Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich kann mich mit Einzeltraining fit halten und werde nach meiner Genesung körperlich besser in Schuss sein als je zuvor", wurde der 27-Jährige zitiert.

In der Bundesligapartie am Samstag (18.30 Uhr) gegen Werder Bremen muss BVB-Coach Thomas Tuchel zudem weiter auf Ilkay Gündogan verzichten. Der Nationalspieler fällt wegen einer Fußverletzung abermals aus. Gündogan sei "schmerzfrei", bemerkte Tuchel. Er hofft, dass der 25-Jährige in der kommenden Woche wieder das Mannschaftstraining aufnimmt.

Doch auch ohne Subotic und Gündogan kann der Tabellenzweite BVB gegen die abstiegsgefährdeten Bremer schon jetzt die Teilnahme an der Champions League perfekt machen. Das allerdings sei ein Aspekt, der "keine Bewandtnis" habe, erläuterte Tuchel: "Da haben wir uns keine Gedanken drüber gemacht und werden es auch nicht tun. Es ist kein Ziel für Samstag, das zu erreichen."

Stattdessen wollen sich Tuchel und sein in der Erstligarückrunde noch ungeschlagenes Team "auf uns konzentrieren" und den kommenden Gegner "ernst nehmen". Tuchel: "Das steht außer Frage." Denn Werder, das bekannte der BVB-Coach, sei als Mannschaft und auch individuell sehr stark.

"Sie waren in den letzten Monaten in der Lage, überraschende Siege einzufahren", sagte Tuchel mit Blick auf den Konkurrenten. Als Beispiele für seine These nannte Tuchel die Werder-Erfolge im Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen (3:1) und später auch in der Liga, als sich Bremen am 2. März in der BayArena überraschend deutlich mit 4:1 durchsetzte.

Vereinsmitteilung

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