Erwartete Vollzugsmeldung steht weiter aus

Wegen 48 Sekunden: Großkreutz-Wechsel droht zu platzen

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Kevin Großkreutz spielt seit sechs Jahren beim BVB.

Istanbul - Am Montag ist Kevin Großkreutz zum Medizincheck nach Istanbul geflogen. Doch die Transferbestätigung steht weiter aus. Nur wenige Sekunden können fatale Folgen haben. 

Der Wechsel von Weltmeister Kevin Großkreutz von Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund zum türkischen Meister Galatasaray Istanbul droht zu platzen. Nach Informationen des Fachmagazins kicker erfolgte weder am Montagabend noch am Dienstagmorgen die erwartete Vollzugsmeldung.

Aus Istanbul verlautete, dass Galatasaray möglicherweise die Fristen falsch eingeschätzt und den Wechsel zu spät ins elektronische Transfersystem eingetragen habe. Dazu passt eine Meldung der Nachrichtenagentur Dogan Haber Ajansi, nach der der Antrag am frühen Dienstagmorgen um 00:00:48 Uhr, und damit 48 Sekunden zu spät, beim Weltverband FIFA eingegangen sei.

Der BVB beteuerte, man habe „ausnahmslos alle zur Abwicklung eines Transfers notwendigen Schritte innerhalb des Transfersystems `FIFA TMS“ - wie üblich - nachweisbar sowohl zeit- als auch formgerecht eingebracht.„ Die Klärung des Sachverhalts obliege nur der FIFA.

Angeblich versuche der türkische Double-Gewinner über die FIFA die Verpflichtung des 27 Jahre alten Mittelfeldspielers doch noch zu realisieren. Ansonsten müsste Großkreutz nach Dortmund zurückkehren und eventuell zum Jahresende einen neuen Anlauf für einen Wechsel starten.

sid

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