Schwerer Verlust

BVB-Chefscout wechselt zu Arsenal - so hoch ist die Ablöse

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Neben der sportlichen Talfahrt müssen die BVB-Bosse Hans-Joachim Watzke (l.) und Michael Zorc nun auch den Abgang von Chefscout Sven Mislintat verkraften. 

Er entdeckte Talente wie Ousmane Dembele oder Shinji Kagawa und machte sich dadurch einen Namen. Nun zieht BVB-Chefscout Sven Mislintat weiter nach London und hinterlässt in Dortmund ein klaffendes Loch. 

Dortmund - Borussia Dortmund muss den Verlust des langjährigen Chefscouts und Leiter Profifußball Sven Mislintat hinnehmen. Wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte, wechselt Mislintat zum FC Arsenal. „Sven Mislintat war zehn Jahre lang mein engster Mitarbeiter. Er hat beim BVB hervorragende Arbeit geleistet. Wir wollten ihm diese Chance nicht verwehren“, kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Der Abgang von Mislintat trifft den BVB schwer und kommt inmitten der sportlichen Krisen zur Unzeit. Der 45-Jährige war seit 2007 maßgeblich an diversen gelungenen Transfers wie beispielsweise von Shinji Kagawa oder Raphael Guerreiro beteiligt. Das brachte ihm den Spitznamen „Diamantenauge“ ein.

Mislintat: „Meine Dankeschön geht an meine Chefs“

Mit seiner Hilfe erwirtschaftete der Revierclub durch spätere Verkäufe hohe Gewinne. Nach dpa-Informationen kassiert der BVB eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro, weil Mislintat eigentlich noch bis 2021 unter Vertrag stand. „Meine Dankeschön geht an meine Chefs. In all der Zeit standen Aki Watzke und Michael Zorc immer hinter mir“, sagte Mislinat.

Der BVB hatte seinem Scouting-Team bereits vor mehreren Wochen mit Markus Pilawa an der Spitze nach eigenem Bekunden „eine neue Struktur gegeben“.

dpa

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