Wegen Huntelaar: Heldt gibt Bayern einen Tipp

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Klaas-Jan Huntelaar

Gelsenkirchen - Mit seinen Saisontoren 26 und 27 löste Klaas-Jan Huntelaar Bayern-Stürmer Mario Gomez als Führenden in der Torschützenliste ab. Und will sich den Platz nicht nehmen lassen. Horst Heldt bringt der Wettkampf zum Witzeln.

Im Spiel traf er zweimal, nach dem Abpfiff heizte er den Fans mit dem Megafon vor der Nordkurve ein. Mit zwei Treffern hatte Klaas-Jan Huntelaar den größten Anteil am Schalker 4:0-Sieg gegen Hertha BSC. Mit seinen Saisontoren 26 und 27 löste der Niederländer zugleich Bayern-Stürmer Mario Gomez als Führenden in der Torschützenliste ab. Und für das letzte Saisonspiel gegen Bremen versprach Huntelaar noch einmal volle Konzentration: “Diesen Titel möchte ich nämlich holen.“

Doch der Bayern-Angreifer will die im Vorjahr dank seiner 28 Saisontreffer eroberte Kanone als bester Bundesliga-Torschütze nicht kampflos preisgeben. “Ich werde versuchen, nächste Woche in Köln wieder zu treffen. Wenn's reicht, ist es schön, wenn nicht, werde ich Klaas-Jan gratulieren. Er ist hartnäckig“, erklärte Gomez nach seinem 26. Tor beim 2:0 gegen den VfB Stuttgart über den Kontrahenten. Doch eigentlich verfolgt Gomez im Saisonendspurt andere Ziele, “das ist aber nicht die Torjägerkanone, sondern Pokal und Champions League“.

Schalke-Manager Horst Heldt setzt auf Huntelaar als Nummer eins. Mit einem Augenzwinkern riet er den Münchnern: “Wenn die Bayern einen Titel holen wollen, sollten sie Gomez im letzten Bundesligaspiel mal eine Pause gönnen. Er soll sich ruhig ein bisschen schonen.“

dpa

Torschützenkönige in der Bundesliga seit 1990

2011/2012: Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke): 29 Tore © AP
2010/2011: Mario Gomez (FC Bayern), 28 Tore. © ap
2009/2010: Edin Dzeko (VfL Wolfsburg), 22 Tore © Getty
2008/2009: Grafite (VfL Wolfsburg), 28 Tore © Getty
2007/2008 (FC Bayern München), 24 Tore © Getty
2006/2007: Theofanis Gekas (VfL Bochum), 20 Tore © Getty
2005/2006: Miroslav Klose (Werder Bremen), 25 Tore © Getty
2004/2005: Marek Mintal (1. FC Nürnberg), 24 Tore © Getty
2003/2004: Ailton (Werder Bremen), 28 Tore © Getty
2002/2003: Giovane Elber (FC Bayern München), 21 Tore © Getty
2002/2003: Thomas Christiansen (VfL Bochum), 21 Tore © Getty
2001/2002: Martin Max (TSV 1860 München), 18 Tore © Getty
2001/2002: Marcio Amoroso (Borussia Dortmund), 18 Tore © Getty
2000/2001: Ebbe Sand (FC Schalke 04), 22 Tore © Getty
2000/2001: Sergej Barbarez (Hamburger SV), 22 Tore © Getty
1999/2000: Martin Max (TSV 1860 München), 19 Tore © Getty
1998/99: Michael Preetz (Hertha BSC), 23 Tore © Getty
1997/98: Ulf Kirsten (Bayer Leverkusen), 22 Tore © Getty
1996/97: Ulf Kirsten (Bayer Leverkusen), 22 Tore © Getty
1995/96: Fredi Bobic (VfB Stuttgart), 17 Tore © Getty
1994/95: Heiko Herrlich (Borussia Mönchengladbach), 20 Tore © 
1994/95: Mario Basler (Werder Bremen), 20 Tore © Getty
1993/94: Anthony Yeboah (Eintracht Frankfurt), 18 Tore © Getty
1993/94: Stefan Kuntz (1. FC Kaiserslautern), 18 Tore © dpa
1992/93: Anthony Yeboah (Eintracht Frankfurt), 20 Tore © dpa
1992/93: Ulf Kirsten (Bayer Leverkusen), 20 Tore © dpa
1991/92: Fritz Walter (VfB Stuttgart, links), 22 Tore © Getty
1990/91: Roland Wohlfahrt (FC Bayern München), 17 Tore © Getty
1989/90: Jörn Andersen (Eintracht Frankfurt), 18 Tore © Getty

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