Au weia Werder: Schlappe bei Inter

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Inters Esteban Cambiasso kämpft mit Werders Tim Borowski um den Ball.

Mailand - Au weia Werder! Titelverteidiger Inter Mailand mit Dreifach-Torschütze Samuel Eto'o erteilte der Bremer Notelf in der Fußball-Champions League eine Lehrstunde.

Ohne die verletzten Leistungsträger Torsten Frings, Claudio Pizarro, Clemens Fritz und Naldo wurde der Bundesliga-Zwölfte mit einer 0:4-Niederlage vorgeführt. Vor nur 30 000 Zuschauern im halbleeren San Siro trafen Eto'o (21./27./81.) und Wesley Sneijder (30.) für den italienischen Tabellenführer. Die 626 mitgereisten Werder-Fans sahen einen ordentlichen Beginn ihrer Lieblinge - und zahlreiche Defensiv- Konzentrationspannen danach. So stehen die Bremer nach dem 2:2 im ersten Gruppenspiel gegen Tottenham Hotspur in der dritten Partie am 20. Oktober bei Twente Enschede schon gewaltig unter Erfolgszwang. “Wir müssen uns rechtzeitig wehren und in die Situation kommen, den Gegner auch mal zu fordern“, forderte Bremens Coach Thomas Schaaf, doch seine Verlegenheitstruppe tat ihm nur zu Beginn den Gefallen.

Nach 125 Sekunden stürmte Inter-Keeper Julio Cesar bei einem langen Ball unnötig aus seinem Kasten - den Heber von Sturmsolist Hugo Almeida klärte der Ex-Münchner Lucio knapp vor der Linie. Bei Almeidas krachendem Freistoß eine Minute später sah der brasilianische Nationaltorhüter schon besser aus. In der 20. Minute vergab Almeida seine dritte Gelegenheit. Die unterhaltsame Anfangsphase hatte es in sich. Die Bremer griffen meist erst an der Mittellinie an und präsentierten sich in der Rückwärtsbewegung völlig orientierungslos. So konnte sich Italiens Champion - übrigens ohne Italiener in der Anfangself - nahezu ohne Gegenwehr in der Offensive austoben. Nachdem Inters 18- jähriger Nachwuchskünstler Philippe Coutinho (6.) und Vize- Weltmeister Sneijder (9.) Hochkaräter ausließen, demonstrierte Eto'o, warum er mit einem Jahressalär von 10,5 Millionen Euro netto der Topverdiener der Serie A ist.

So sexy ist die Champions League

Die Champions League ist nicht nur die sportliche Königsklasse, sondern auch ein optisches Highlight. Sehen Sie selbst! © dpa
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Wie will man da widersprechen? © Getty
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Manchmal gilt im Zusammenhang mit "So sexy ist die Champions League" die Devise: "eher weniger". Denn auch Männer, die nicht jedermanns Geschmack ist zeigen VIEL Haut. Wir warnen Sie jetzt schon vor dem letzten Bild. © Getty
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Zuerst bestrafte der Kameruner Daniel Jensens leichtfertigen Ballverlust im Strafraum zur Führung, beim 2:0 ließ er den steifen Innenverteidiger Sebastian Prödl schlecht aussehen. Sneijder erhöhte nach Eto'os Traumpass nach genau einer halben Stunde sogar auf 3:0. “Das schlägt dem Fass den Boden aus“, sagte Franz Beckenbauer im TV zur Bremer Fehlerkette. Die Norddeutschen fanden defensiv praktisch nicht statt. 22 Gegentore in zwölf Pflichtspielen sind einfach zu viel. Trotz des Klassenunterschieds wollte Werders Clubchef Klaus Allofs von Schadensbegrenzung nichts wissen. “Wir müssen gedanklich bei 0:0 weitermachen. So können wir im Defensivbereich nicht spielen“, analysierte Allofs in der Halbzeit, “für Eto'o ist im September Weihnachten.“ Und für Per Mertesacker wurde sein 26. Geburtstag zu einer ganz bitteren Erfahrung. Als Inters Coach Rafael Benitez zur Pause auch noch grundlos Ersatztorhüter Luca Castellazzi für Julio Cesar brachte, war die Demütigung perfekt.

Die Mailänder, die u.a. auf ihren verletzten Finalhelden Diego Milito verzichten mussten, schonten in den zweiten 45 Minuten ihre Kräfte fürs Spitzenspiel am Sonntag gegen Juventus Turin - Werder war vor der nächsten unangenehmen Dienstreise am Sonntag zu Bayer Leverkusen nur noich auf der Suche nach einem guten Gefühl. Außer zwei Halbchancen durch Wesley (52.) und Marko Marin (59.) brachten die Grün-Weißen aber nicht viel zustande. Nach der schmerzhaften 0:1- Pleite am letzten Spieltag der Serie beim AS Rom konnten die Inter- Anhänger diesmal den herrlichen Spätsommerabend und den Schlusspunkt durch Eto'o (81.) ungestört genießen - nur das verletzungsbedingte Ausscheiden von Lucio (62.) trübte die Freude ein bisschen.

dpa

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