Wegen Ronaldo-Sieg?

Weltfußballer-Gala: Jetzt will Messi nicht kommen

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Lionel Messi will der FIFA-Gala wohl fernbleiben.

Zürich - Das Verwirrspiel um die Weltfußballer-Wahl geht weiter. Nachdem Cristiano Ronaldo nach seiner Absage nun doch nach Zürich reist, will nun Lionel Messi zu Hause bleiben.

So ein Theater gab es vor der Wahl zum Weltfußballer des Jahres noch nie: Zuerst wollte Cristiano Ronaldo (Real Madrid) nicht zur Gala nach Zürich reisen, weil er keine Chance zu haben schien. Lionel Messi (FC Barcelona) und Franck Ribéry (FC Bayern) hatten die vermeintlich besseren Karten. Ronaldo änderte doch noch seine Meinung, wird nun doch in die Schweiz reisen. Kommt er, weil er sich sicher ist, den Titel doch gewonnen zu haben?

Das scheint jetzt wiederum Lionel Messi zu stören. Angeblich hat nun der viermalige Weltfußballer seine Teilnahme an der Gala abgesagt. Der spanische Starjournalist Roberto Morales soll einem Bericht von blick.ch  zufolge in einer TV-Sendung gesagt haben: "Ein Mitarbeiter von Real Madrid hat bestätigt, dass Cristiano Ronaldo schon von seinem Sieg weiß. Als Messi das erfuhr, war seine erste Reaktion, die Teilnahme abzusagen."

Alle Weltfußballer seit 1982

2013: Cristiano Ronaldo (Portugal) © AFP
2012 Lionel Messi (Argentinien)
2012 Lionel Messi (Argentinien) © AP
2011 Lionel Messi (Argentinien)
2011 Lionel Messi (Argentinien) © dpa
2010 Lionel Messi (Argentinien)
2010 Lionel Messi (Argentinien) © Getty
2009 Lionel Messi (Argentinien) © Getty
2008 Cristiano Ronaldo (Portugal) © Getty
2007 Kaka (Brasilien) © Getty
2006 Fabio Cannavaro (Italien) © Getty
2005 Ronaldinho (Brasilien) © Getty
2004 Ronaldinho (Brasilien) © Getty
2003 Ronaldo (Brasilien) © Getty
2002 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
2001 Luis Figo (Portugal) © Getty
2000 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
1999 Rivaldo (Brasilien) © Getty
1998 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
1997 Ronaldo (Brasilien) © Getty
1996 Ronaldo (Braslien) © Getty
1995 George Weah (Liberia) © Getty
1994 Romario (Brasilien) © Getty
1993 Roberto Baggio (Italien) © Getty
1992 Marco van Basten (Niederlande) © Getty
1991 Lothar Matthäus (Deutschland) © Getty
1990 Lothar Matthäus (Deutschland) © Getty
1989 Ruud Gullit (Niederlande) © Getty
1988 Marco van Basten (Niederlande) © Getty
1987 Ruud Gullit (Niederlande) © Getty
1986 Michel Platini (Frankreich) © Getty
1985 Michel Platini (Frankreich) © Getty
1984 Diego Maradona (Argentinien) © Getty
1983 Zico (Brasilien) © Getty
1982 Paolo Rossi (Italien) © Getty

Den Argentinier soll vor allem stören, dass er in diesem Jahr erstmals als Außenseiter in die Wahl geht. Zudem soll dem Superstar bitter aufstoßen, dass die FIFA die Wahl nach der Ronaldo-Gala in der WM-Quali gegen Schweden kurzfristig um zwei Wochen verlängerte - was Ronaldo zugute gekommen sein dürfte. Für viele Experten läut es jedenfalls auf einen Zweikampf zwischen Ribéry und Ronaldo hinaus.

Spätestens am 13. Januar wird die Fußball-Welt dann endlich erfahren, wer den Goldenen Ball gewonnen hat.

fw

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