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Ballon d‘Or 2016: Diese Stars sind nominiert - Vier FCB-Profis fix dabei

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Paris - Nachdem sich die Fachzeitung France Football und der Fußball-Weltverband FIFA 2010 darauf geeinigt hatten, den Goldenen Ball gemeinsam an den besten Fußballer der Welt zu verleihen, trennen sich jetzt die Wege wieder.

Update vom 9. Januar 2017: Am Montag findet in Zürich „The Best FIFA Football Awards“ statt. Wir begleiten die Kür zum Weltfußballer 2016 im Live-Ticker

Update vom 8. Januar: Wie Sie die Verleihung im TV oder im Stream live verfolgen können, erfahren Sie hier

Ballon d‘Or 2016: Diese Stars sind nominiert - Vier FCB-Profis fix dabei

Der Bruch ist endgültig, bei der Wahl zum Weltfußballer gehen die FIFA und France Football künftig getrennte Wege. Am Montag wurden die 30 Kandidaten, die für den Ballon d'Or infrage kommen, von France Football vorgestellt.

Das Fass zum Überlaufen hatte letztes Jahr der Boykott der Verleihungszeremonie durch Italien gebracht. Der Verband war angeblich sauer, weil die FIFA vergessen hatte, seinen Nationaltorhüter Gianluigi Buffon (Juventus Turin) für die Vorauswahl zu nominieren.

Sir Stanley Matthews der erste Preisträger

1956 hatte France Football zum ersten Mal den Fußballer des Jahres von Europa gekürt. Preisträger damals war Sir Stanley Matthews. Den begehrten Ballon d'Or (Goldener Ball) gewannen unter anderem Gerd Müller (1970), Franz Beckenbauer (1972, 1976), Karl-Heinz Rummenigge (1980, 1981), Lothar Matthäus (1990) und Matthias Sammer (1996).

Abstimmen durften nur ein Journalist aus jedem europäischen Land. 2010 kaufte der Weltverband FIFA, die seit 1991 (Lothar Matthäus) auch einen Weltfußballer küren ließ, die Rechte am Ballon d'Or von der Mediengruppe Amauray, der neben France Football unter anderem auch L'Equipe, L'Equipe TV, die Tour de France und die Rallye Dakar gehören.

France Football blieben die im Endeffekt nicht sehr lukrativen Fernsehrechte an der Verleihungs-Gala. Die FIFA übernahm die gesamten Kosten für die Verleihungszeremonie. Dazu gehören das Anmieten des Veranstaltungsortes, Hotelkosten, Privatflugzeuge und das Galadiner.

Entscheidung fiel häufig zwischen Messi und Ronaldo

Der Weltverband garantierte weitgehend die Anwesenheit der Stars, verwässerte allerdings die Jury, in der neben Journalisten auch alle Nationaltrainer der Welt sowie die momentanen Mannschaftskapitäne abstimmen durften. Das Ergebnis: Immer gewannen die Superstars Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona) oder Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid).

Diese Stars sind für dem Ballon d‘Or nominiert

Jetzt veranstaltet France Football die Wahl wieder alleine. In der Vorabliste stehen natürlich die drei Preistäger des Vorjahres, Messi, Ronaldo und Neymar (Brasilien/FC Barcelona), EM-Star Antoine Griezmann (Frankreich/Atletico Madrid) und 100-Millionen-Mann Gareth Bale (Wales/Real Madrid) sowie die Bundesliga-Asse Robert Lewandowski (Polen/Bayern München) Pierre-Emerick Aubameyang (Gabun/Borussia Dortmund). Das sickerte vorab durch.

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Abstimmen darf in Zukunft ein Journalist aus jedem FIFA-Verband, wobei France Football mit etwa 180 von 211 Stimmabgaben rechnet, weil einige Länder keine freie Presse oder unabhängige Journalisten haben und damit zur Wahl nicht eingeladen werden. Es werden von jedem 5, 4, 3, 2 und 1 Punkte vergeben.

Die FIFA wird natürlich eine Konkurrenzveranstaltung auflegen. Es sollen weiterhin Spieler(in) und Trainer(in) des Jahres gekürt werden. Nur den Goldenen Ball, den verleihen jetzt wieder nur Journalisten.

Ballon d‘Or: Die Nominierten

NamePositionNationVerein
Gianluigi BuffonTorwartItalienJuventus Turin
Hugo LlorisTorwartFrankreichTottenham Hotspur
Manuel NeuerTorwartDeutschlandFC Bayern München
Rui PatricioTorwartPortugalSporting Lissabon
Diego GodinAbwehrUruguayAtlético Madrid
PepeAbwehrPortugalReal Madrid
Sergio RamosAbwehrSpanienReal Madrid
Andrés IniestaMittelfeldSpanienFC Barcelona
Arturo VidalMittelfeldChileFC Bayern München
Kevin de BruyneMittelfeldBelgienManchester City
KokeMittelfeldSpanienAtlético Madrid
Luka ModricMittelfeldKroatienReal Madrid
Paul PogbaMittelfeldFrankreichManchester United
Toni KroosMittelfeldDeutschlandReal Madrid
Antoine GriezmannStürmerFrankreichAtlético Madrid
Cristiano RonaldoStürmerPortugalReal Madrid
Dimitri PayetStürmerFrankreichWest Ham United
Gareth BaleStürmerWalesReal Madrid
Gonzalo HiguainStürmerArgentinienJuventus Turin
Jamie VardyStürmerEnglandLeicester City
Lionel MessiStürmerArgentinienFC Barcelona
Luis SuarezStürmerUruguayFC Barcelona
NeymarStürmerBrasilienFC Barcelona
Paulo DybalaStürmerArgentinienJuventus Turin
Pierre-Emerick AubameyangStürmerGabunBorussia Dortmund
Riyad MahrezStürmerAlgerienLeicester City
Robert LewandowskiStürmerPolenFC Bayern München
Sergio AgüeroStürmerArgentinienManchester City
Thomas MüllerStürmerDeutschlandFC Bayern München
Zlatan IbrahimovicStürmerSchwedeManchester United

Unter den 30 nominierten Fußballern befinden sich insgesamt fünf Bundesliga-Profis, darunter mit Torwart Manuel Neuer, Arturo Vidal, Thomas Müller und Robert Lewandowski vier Spieler des FC Bayern München. Von Borussia Dortmund steht Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang zur Wahl. Aus deutscher Sicht hat es noch Mittelfeldmotor Toni Kroos von Real Madrid in die Top 30 geschafft.

SID

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