Nach Investoren-Einstieg

Werders Aufsichtsratsboss Bode: Hertha-Weg kein Thema

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Marco Bode strebt mit Werder Bremen vorerst keine Zusammenarbeit mit einem Investor an. Foto: Soeren Stache/dpa

Mallorca (dpa) - Anders als Bundesliga-Konkurrent Hertha BSC denkt Werder Bremen derzeit nicht an die Zusammenarbeit mit einem Investor.

"Kurz- und mittelfristig haben wir festgelegt, dass wir nicht so einen Weg wie Hertha mit großen Investoren gehen wollen, sondern aus uns selbst heraus erfolgreich sein wollen", sagte Werder Bremens Aufsichtsratsboss Marco Bode in einem auf der Vereinshomepage veröffentlichten Interview. Zwar habe man sich in der Vergangenheit beim Fußball-Bundesligisten immer mal wieder mit solchen Modellen beschäftigt, diese dann aber verworfen.

Bei Hertha BSC hat der Investor Lars Windhorst insgesamt 49,9 Prozent der Anteile für 224 Millionen Euro erworben. In den kommenden Jahren will Windhorst mit den Berlinern sowohl national als auch international für Furore sorgen. Windhorst berief nach seinem Einstieg Jürgen Klinsmann als Bevollmächtigten in den Aufsichtsrat der KGaA von Hertha, in der sportlichen Krise rückte der Ex-Bundestrainer dann auf den Cheftrainer-Posten.

Bode-Interview auf Werder-Homepage

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