Wieder Doping-Kontrolleure im DFB-Quartier

Eppan - Acht der noch 24 deutschen WM-Kandidaten sind am Montag bei einer unangemeldeten Trainingskontrolle der FIFA überprüft worden. Ein Spieler musste zum Bluttest. 

Am frühen Morgen waren zwei Kontrolleure im Teamhotel Weinegg in Südtirol aufgetaucht, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte. Bei sieben Spielern sei ein Urintest vorgenommen worden, ein Akteur musste sich zusätzlich einem Bluttest unterziehen.

Südafrika 2010: Die WM-Stadien

Das Soccer-City-Stadion in Johannesburg wird zur WM rund 95.000 Zuschauern Platz bieten. © dpa
Für das Turnier der Turniere wurde es komplett umgebaut. Im Ligabetrieb ist es die Heimat der Kaizer Chiefs. © dpa
In Soccer City finden das Eröffnungsspiel, fünf Vorrunden-Partien und das WM-Finale statt. © dpa
Das neue Moses Mabhida Stadion (70.000 Zuschauer) in Durban ist Ort eines WM-Halbfinales. Das Rund wird von zwei großen, 106 Meter hohen Stahlbögen überspannt. © dpa
Die Stahlbögen im Moses Mabhida Stadion sollen die Einheit des Landes widerspiegeln und sind per Seilbahn auch für Fans zu erreichen. 7 Spiele: Fünf Vorrunde, Achtelfinale, Halbfinale. © dpa
Im Green Point Stadion in Kapstadt wird eines der WM-Halbfinals ausgespielt. © dpa
Der Neubau (70.000 Zuschauer) wurde in Kapstadt auf einem Gelände errichtet, das ehemals ein Golf-Kurs war. 8 Spiele: Fünf Vorrunde, Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale. © ap
Das Nelson Mandela Bay Stadion (50.000 Zuschauer) in Port Elizabeth ist das erste Fussball-Stadion in der Stadt und der näheren Umgebung. In dem Neubau wird das Spiel um den dritten Platz ausgetragen sowie fünf Vorrundenspiele, das Achtel- und Viertelfinale. © dpa
Der Klub Orlando Pirates FC trägt im Ellis-Park-Stadion Johannesburg seine Heimspiele aus. Es fasst nach Fifa-Angaben 62.000 Zuschauer.  7 Spiele: Fünf Vorrunde, Achtelfinale, Viertelfinale © dpa
Die WM-Spiele in Bloemfontein werden im Free-State-Stadion (45.000 Zuschauer) ausgetragen. Dort ging bereits das Halbfinale des Konfederations-Cup zwischen Spanien und den USA über die Bühne. 6 Spiele: Fünf Vorrundenspiele und das Achtelfinale. © dpa
Das Loftus Versfeld Stadion im Herzen von Pretoria verfügt zurzeit über 50.000 Sitzplätze. Beim Konföderationen-Cup 2009 war das Stadion Austragungsort zahlreicher Partien. 6 Spiele: Fünf Vorrunde, Achtelfinale. © dpa
Das Stadion in Polokwane wurde für die Weltmeisterschaft im Peter-Mokaba-Sportzentrum erbaut. Es ist fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und hat ein Fassungsvermögen von 45.000 Sitzplätzen. 4 Spiele in der Vorrunde. © dpa
Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenberg wurde benannt nach dem Volk der Bafokeng, die im Gebiet rund um Rustenburg leben. Es verfügt über 42.000 Sitzplätze. Die Entfernung zum Stadtzentrum von Rustenburg beträgt zwölf Kilometer. 6 Spiele: Fünf Vorrunde, Achtelfinale. © dpa
Das Mbombela-Stadion in Nelspruit mit einem Fassungsvermögen von 46.000 Sitzplätzen ist eigens für die WM errichtet worden. 4 Spiele in der Vorrunde. © ap

Die Namen der acht Akteure wurden wie üblich nicht veröffentlicht. Bereits in der vergangenen Woche waren 14 Nationalspieler in Südtirol von der Nationalen Antidoping-Agentur (NADA) getestet worden. Der Weltverband FIFA hatte angekündigt, vor dem Turnier in Südafrika unangemeldete Blut- und Urin-Tests bei allen 32 WM-Teams durchzuführen. Dabei würden pro Team acht Spieler kontrolliert.

Bei den WM-Partien in Südafrika werden wie bei früheren Turnieren jeweils zwei Akteure pro Mannschaft ausgelost und nach dem Spiel getestet. Insgesamt käme die FIFA mit Trainings- und Wettkampfkontrollen dann auf 512 Doping-Proben. WM-Turniere waren bislang weitgehend frei von Doping-Fällen.

Der spektakulärste war der des argentinischen Weltstars Diego Maradona, der 1994 in den USA wegen der Einnahme verbotener Substanzen vom Turnier ausgeschlossen wurde. Maradona ist bei der Endrunde in Südafrika wieder als Trainer der argentinischen Mannschaft dabei. Die DFB-Auswahl wurde von FIFA-Kontrolleuren auch schon bei den letzten großen Turnieren unangemeldet in Trainingslagern getestet. Dabei war nie ein deutscher Nationalspieler positiv getestet worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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