DFL: Zweitligaklubs geben zu viel aus

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert kritisiert das Finanzgebahren der Profiklubs

Frankfurt/Main - Die Deutsche Fußball Liga will das Lizenzierungsverfahren für die Proficlubs verschärfen. Der DFL-Geschftsführer kritisiert vor allem Zweitligaklubs.

“Der Ligavorstand hat eine Kommission berufen, die sich umgehend mit diesem Thema befassen wird“, kündigte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in einem Interview mit dem Fachmagazin “kicker“ (Montag) an.

Der FC Bayern ist Deutscher Meister im Internet

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Der FC Bayern hat die meistbesuchte Webseite aller Bundesligavereine. Im Oktober 2009 besuchten 360.000 verschiedene Nutzer (Unique Visitors) den Internetauftritt (fcbayern.t-home.de) des deutschen Rekordmeisters. Die Tabelle:  © Screenshot: fcbayern.t-home.de/Daten-Quelle: Google Ad Planner 
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Platz 2: Borussia Dortmund mit bvb.de (260.000 Unique Visits) © Screenshot: bvb.de 
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Platz 3: Schalke 04 mit schalke04.de (220.000) © Screenshot: schalke04.de 
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Platz 4: Hamburger SV mit hsv.de (200.000) © Screenshot: hsv.de 
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Punktgleich auf Platz 4: Werder Bremen mit werder.de (200.000) © Screenshot: werder.de
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Platz 6: Eintracht Frankfurt mit eintracht.de (150.000) © Screenshot: eintracht.de 
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Platz 7: 1. FC Köln mit fc-koeln.de (120.000)  © Screenshot: fc-koeln.de
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Punktgleich auf Platz 7: Borussia Mönchengladbach mit borussia.de (120.000) © Screenshot: borussia.de 
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Platz 9: VfB Stuttgart mit vfb.de (93.000)  © Screenshot: vfb.de 
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Platz 10: Hertha BSC mit herthabsc.de (84.000) © Screenshot: herthabsc.de 
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Platz 11: 1. FC Nürnberg mit fcn.de (70.000) © Screenshot: fcn.de 
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Platz 12: Hannover 96 mit hannover96.de (64.000)  © Screenshot: hannover96.de 
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Platz 13: Bayer Leverkusen mit bayer04.de (63.000) © Screenshot: bayer04.de 
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Platz 14: TSG Hoffenheim mit achtzehn99.de (58.000)  © Screenshot: achtzehn99.de 
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Platz 15: VfL Bochum mit vfl-bochum.de (48.000)  © Screenshot: vfl-bochum.de 
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Platz 16: VfL Wolfsburg mit vfl-wolfsburg.de (47.000)  © Screenshot: vfl-wolfsburg.de 
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Platz 17: SC Freiburg mit scfreiburg.com (43.000)  © Screenshot: scfreiburg.com 
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Platz 18: FSV Mainz 05 mit mainz05.de (39.000)  © Screenshot: mainz05.de 
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Und jetzt die Zweite Liga: Platz 1: FC St. Pauli mit fcstpauli.com (63.000)  © Screenshot: fcstpauli.com 
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Platz 2: TSV 1860 München mit tsv1860.de (58.000) © Screenshot: tsv1860.de 
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Platz 3: 1. FC Kaiserslautern mit fck.de (57.000) © Screenshot: fck.de 
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Platz 4: Fortuna Düsseldorf mit fortuna-duesseldorf.de (53.000)  © Screenshot: fortuna-duesseldorf.de 
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Platz 5: Karlsruher SC mit ksc.de (52.000)  © Screenshot: ksc.de 
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Platz 6: Hansa Rostock mit fc-hansa.de (48.000) © Screenshot: fc-hansa.de
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Platz 7: Arminia Bielefeld mit arminia-bielefeld.de (40.000) © Screenshot: arminia-bielefeld.de 
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Platz 8: Union Berlin mit fc-union-berlin.de (39.000) © Screenshot: fc-union-berlin.de 
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Platz 10: Energie Cottbus mit fcenergie.de (30.000) © Screenshot: fcenergie.de 
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Punktgleich auf Platz 10: MSV Duisburg mit msv-duisburg.de (30.000)   © Screenshot: msv-duisburg.de 
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Platz 12: Fc Augsburg mit fcaugsburg.de (22.000)  © Screenshot: fcaugsburg.de
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Platz 13: SC Paderborn mit scpaderborn07.de (20.000)  © Screenshot: scpaderborn07.de 
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Punktgleich auf Platz 13: SpVgg Greuther Fürth mit greuther-fuerth.de (20.000) © Screenshot: greuther-fuerth.de 
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Platz 15: Rot-Weiß Oberhausen mit rwo-online.de (18.000)  © Screenshot: rwo-online.de
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Platz 16: FSV Frankfurt mit fsv-frankfurt.de (17.000)  © Screenshot: fsv-frankfurt.de
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Platz 17: TuS Koblenz mit tuskoblenz.de  © Screenshot: tuskoblenz.de
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Platz 18: Rot-Weiss Ahlen mit rwahlen.de (6.400) © Screenshot: rwahlen.de

Er bemängelte: “Momentan geben einige Clubs systematisch zu viel Geld aus, leider vor allem in der 2. Liga.“

Am Mittwoch läuft die Frist zur Erfüllung der Bedingungen ab, die die DFL in der ersten Runde des Lizenzierungsverfahrens verschiedenen Vereinen gestellt hatte.

Auf die Frage, ob einem Verein der Lizenzentzug drohe, sagte Seifert nur: “Das hängt davon ab, ob alle Clubs die auferlegten Bedingungen erfüllen.“ Als größter Wackelkandidaten gilt Arminia Bielefeld: Eine Rettung des finanziell angeschlagenen Zweitligisten wird zum Rennen gegen die Zeit. Bis zum Mittwoch muss der von der Insolvenz bedrohte Verein der DFL ein Konzept vorlegen. Die Finanzlücke beträgt insgesamt 10,2 Millionen Euro.

“Jetzt fehlen noch rund zwei Millionen Euro. Und ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Antragsschluss das Problem lösen werden“, sagte der designierte Vereinspräsident Wolfgang Brinkmann. Bei einem Zwangsabstieg der Arminen könnte Hansa Rostock profitieren und trotz des Scheiterns in der Relegation gegen Ingolstadt auf den Verbleib in der 2. Liga hoffen.

Im Fall des mit 35 Millionen Euro verschuldeten Bundesliga- Absteigers Hertha BSC soll die DFL nach unbestätigten Informationen Absicherungen in Höhe von fünf Millionen Euro gefordert haben. “Die Lizenz ist sicher. Die Saison ist bis zum Ende sauber durchfinanziert“, betonte jedoch Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller.

Die DFL sieht dem wirtschaftlichen Treiben von Vereinen wie Bielefeld mit unguten Gefühlen zu. “Viele Clubs planen bisher mit einer schwarzen Null. Wenn dann etwas Unvorhergesehenes passiert, etwa eine Trainerentlassung oder die Verpflichtung neuer Spieler, endet das Geschäftsjahr fast automatisch mit einem Verlust“, erklärte Seifert. “In dieser Saison gab es mehrere Vereine, bei denen wir Bedingungen stellen mussten, um die Finanzierung bis zum Saisonende abzusichern. Das ist ein Alarmzeichen.“ Grundsätzlich müsse nach Ansicht des hauptamtlichen DFL-Chefs ein Grundsatz für alle Clubs gelten: “Nicht mehr ausgeben als man hat.“

Den Vorsitz der neuen Kommission, die sich mit strengeren Regeln im Lizenzierungsverfahren beschäftigt, hat DFL-Vizepräsident Harald Strutz vom FSV Mainz 05. Über eine Neufassung der Ordnung könnte auf der Generalversammlung des Ligaverbandes am 17. August in Berlin abgestimmt werden.

dpa

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