Der FCA „freut sich jetzt ein paar Wochen“ – in der Rückrunde soll es genauso weitergehen

„Wir sind noch lange kein Weltmeister“

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Erst ein paar Wochen freuen, dann die Mitspieler wieder anfeuern: Sven Neuhaus.

So eine Erfolgsserie hat Tobias Werner als Profi noch nicht erlebt.

„Ich komme ja aus Jena. Da war’s immer relativ knapp“, sagt der Doppeltorschütze vom 3:1 gegen Alemannia Aachen und muss lachen: „Da hatten wir nach der Hinrunde 15 oder 17 Punkte. 27 sind ein gutes Gefühl!“

Und das trotz der Dürreperiode in den ersten sieben Saisonspielen, als in Augsburg mit nur drei Punkten der Notstand ausgebrochen war. Das soll der Vergangenheit angehören. Werner ist sich sicher: „Wir haben das wahre Gesicht des FCA in den letzten zehn Spielen gesehen.“ Sie hätten zuvor zwar keinen schlechten Fußball gespielt, aber „den Kampf und den unbedingten Willen vermissen lassen“.

Das hängt immer noch irgendwo mahnend im Hinterkopf der Spieler und Verantwortlichen. Manager Andreas Rettig hält es mit Hoffenheim-Coach Ralf Rangnick und will trotz des Erfolgs lieber mit flottem Fußball glänzen: „Ich möchte im Überschwang der 27 Punkte keine flotten Sprüche rausholen“, nahm sich Rettig zurück: „Wir müssen das sacken lassen und sollten nicht zu hochtrabend und philosophisch werden.“

Ganz nüchtern betrachtet auch Torwart Sven Neuhaus die Angelegenheit, sogar direkt nach Abpfiff: „Alles, was gestern war, zählt nicht mehr“, mahnt er: „Wir freuen uns jetzt ein paar Wochen lang. Darauf wollen wir uns aber nicht ausruhen. Wir sind noch lange kein Weltmeister!“

Derweil schreit Daniel Baier einen Meter hinter ihm: „Jaaaaaaaaa! Da ist das Ding!“ Ein bisschen lassen sich schließlich auch Werner und Neuhaus aus der Reserve locken: Neuhaus’ Ziel sind mehr Punkte als in der Hinrunde. Werner glaubt „fest daran, dass wir beim Rückrundenstart genauso viel Gas geben und weiterhin so viele Punkte holen werden. So soll’s weitergehen!“

Quelle: tz

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