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Wegen WM 2010

Medien: Neue Vorwürfe gegen Franz Beckenbauer

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Franz Beckenbauer steht weiter unter Beschuss. Dieses Mal wegen der WM-Vergabe 2010.

München - Der Fußball-Krimi um Franz Beckenbauer geht in die nächste Runde. Der Bild liegen offenbar Ermittlungsakten vor, die Beckenbauer belasten.

Neue Vorwürfe gegen Franz Beckenbauer: Der 71-Jährige soll laut eines Berichts der Bild im Rahmen der WM-Vergabe 2010 an Südafrika bislang unbekannte Zahlungen vom Weltverband FIFA erhalten haben. Zudem soll das vermeintliche Honorar für eine Beratertätigkeit ins Steuerparadies Gibraltar überwiesen worden seien. Die Vergabe der WM-Endrunde an Südafrika erfolgte am 15. Mai 2004.

Die Beckenbauer beratende Agentur MHM wollte auf SID-Anfrage zunächst keine Stellungnahme abgeben. In der Schweiz ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen mehrere frühere Fußballfunktionäre, unter anderem auch gegen Beckenbauer wegen des Verdachts der Geldwäsche und Untreue. Laut der Bild vorliegenden Ermittlungsakten habe der damalige FIFA-Generalsekretär Urs Linis im Jahr 2005 sich Begleichung der Rechnung veranlasst haben.

Insgesamt gehe es um mindestens 1,7 Millionen Euro für Beckenbauer, Fedor Radmann und Andreas Abold, die Südafrika bei der WM-Bewerbung beraten haben sollen. Da der südafrikanische Verband das Geld nicht habe aufbringen können, sei die FIFA um Unterstützung gebeten worden.

SID

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