Eine wird ausfallend

WM-Aus: So trauern Reporterinnen aus Mexiko

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Mariana Gonzalez bei der Ausübung ihres Jobs. Katrin Müller-Hohenstein kann man sich so nicht vorstellen ...

Fortaleza - Mit Wut und Enttäuschung haben die drei mexikanischen WM-Reporterinnen, die in Brasilien für Aufsehen gesorgt haben, auf das WM-Aus ihrer Nationalmannschaft reagiert. Eine zeigte sich besonders emotional.

Was werden wir sie vermissen! Nicht nur die Nationalmannschaft Mexikos, die sich durch eine dramatische Niederlage gegen die Niederlande im Achtelfinale von der WM verabschieden musste. Nein, auch die hübschen Reporterinnen aus dem Land der Azteken werden nun die Heimreise antreten müssen: Vanessa Huppenkothen, Ines Sainz und Mariana Gonzalez.

Mariana Gonzalez mit einem Fan.

Dabei waren drei bis zuletzt mit Feuereifer dabei. Sowohl, was die Ausübung ihres Jobs betrifft, als auch die Unterstützung für die "Tri", wie die Nationalmannschaft in Mexiko liebevoll genannt wird. So wanderte im Vorfeld des Holland-Spiels am Sonntag ein Bild durch die Foto-Agenturen, das Mariana Gonzalez bei einer Umfrage unter mexikanischen Fans zeigt. Bekleidet mit einem knappen Jeans-Minirock, dazu ein hautenges, bauchfreies Top mit dem Schriftzug "I love Mexiko" interviewte sie auf dem Foto gutgelaunt einen mexikanischen Fan, der sich offenbar gerade ein Glas Tequila einschenkte.

Später sollte es mit der frohen Stimmung aber vorbei sein. Nachdem die Mexikaner durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit gegen die Holländer verloren hatten, twitterte Gonzalez wütend, dass sie dem Schiedsrichter zwar nichts Böses wünsche, dass ihm aber doch gefälligst ein paar Hämorrhoiden wachsen sollten ...

So etwas nennt man dann wohl mittelamerikanisches Temperament.

Wesentlich rationaler reagierte Gonzalez' Kollegin Ines Sainz auf das bittere Ausscheiden ihrer Lieblinge. "Der Schiedsrichter ist nicht Schuld an der Niederlage. Wir müssen eingestehen, dass der Rivale in den Schlussminuten einfach noch eine Schippe draufgelegt hat. Aber wir waren so nah dran, dass es noch mehr weh tut", teilte sie mit. Vanessa Huppenkothen zeigte ihre Enttäuschung in einem kurzen und prägnanten Tweet: "KO. So nah und doch so weit. Verdammter Schiedsrichter."

Nach dem Aus der Mexikaner werden die Damen jetzt anderen Mannschaften die Daumen drücken: Für Ines Sainz ist klar, dass all ihre Unterstützung an Costa Rica gehen wird. "Was für eine außergewöhnliche Vorstellung! Meine besten Wünsche für Euch", schrieb sie. Mariana Gonzalez deutete bereits mehrfach ihre Sympathien für die argentinische Celeste an. Und Vanessa Huppenkothen? Die drückt als Halb-Deutsche von jetzt an natürlich Jogis Jungs die Daumen. Na immerhin!

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