Keine Spielzeit gegen Portugal

Klose gibt zu: "Das hat mich gewurmt"

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Miroslav Klose.

Recife - Miroslav Klose hat sich mental auf seine Joker-Rolle in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien eingestellt.

 „Ich habe einen brutalen Kopf. Ich bereite mich immer auf alles vor“, sagte der erfolgreichste Torjäger der Länderspiel- und WM-Geschichte, gab im Interview im kicker aber auch zu: „Es hat mich gewurmt - da bin ich ganz ehrlich -, dass ich gegen Portugal nicht zum Einsatz kam.“

Er brenne und wolle jede Minute, die er bekommen könne, spielen, ergänzte der Stürmer von Lazio Rom. Aber auch als Einwechselspieler sieht er sich in einer wichtigen Rolle. „Ich bin nicht beleidigt, weil ich weiß, dass ich - wie auch immer - der Mannschaft helfen kann. Ich bin vom Kopf da, das sah man gegen Ghana“, meinte Klose.

Ein Jahr noch wolle er bei Lazio spielen und dann den Trainerschein machen, berichtete Klose: „Und ich hoffe, dass ich meine Jungs Luan und Noah unterstützen kann und sie mal im Stadion sehe. Sie gewinnen ein Turnier nach dem anderen mit Lazio.“

Für Klose sei es derzeit weniger wichtig, das WM-Turnier als Top-Torjäger zu beenden, als am Ende erstmals in seiner Karriere den Goldpokal in Händen zu halten. „Der Titel mit der Mannschaft ist mir weitaus wichtiger. Deshalb ist es für mich noch bitterer, dass ich ihr nicht helfen kann wie früher, vom Anpfiff an. Also bringe ich umso mehr meine anderen Qualitäten ein. Ich lebe diesen WM-Traum.“

sid

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