Serbe Milorad Mazic

So tickt der Schiri des deutschen Auftaktspiels

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Der Serbe Milorad Mazic pfeift das Deutschland-Spiel.

Salvador - Milorad Mazic war völlig aus dem Häuschen. Für seine WM-Premiere bekam der Schiedsrichter aus Serbien mit dem deutschen Auftaktduell gegen Portugal an diesem Montag gleich eines der brisantesten Spiele der ersten Turniertage zugeteilt.

Milorad Mazic war völlig aus dem Häuschen. Für seine WM-Premiere bekam der Schiedsrichter aus Serbien mit dem deutschen Auftaktduell gegen Portugal an diesem Montag (18.00 Uhr MESZ/ZDF) gleich eines der brisantesten Spiele der ersten Turniertage zugeteilt. „Ich bin so stolz, weil ich der erste Schiedsrichter bin, der Serbien nach langer Abwesenheit bei einer WM repräsentiert“, sagte der 41-Jährige in einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes FIFA. „Ich möchte alles für mein Land geben.“

Während die Fußball-Nationalmannschaft seiner Heimat den Sprung zur Weltmeisterschaft in Brasilien anders als noch vor vier Jahren in Südafrika klar verpasste, ist Mazic am Zuckerhut dabei. Zusammen mit seinen beiden Assistenten Milovan Ristic und Dalibor Djurdjevic soll er dafür Sorgen, dass das Topduell der Gruppe G in der Arena Fonte Nova von Salvador in geordneten Bahnen über die Bühne geht.

In Deutschland haben sie gute Erfahrungen mit dem Direktor einer Fleischfabrik gemacht. Mazic, der neben Serbisch auch Englisch spricht, war im vergangenen September beim deutschen 3:0-Sieg in der WM-Qualifikation in München gegen Österreich im Einsatz. Zudem leitete er Anfang Dezember das Dortmunder 1:0 in der Champions League gegen Manchester City.

Zugleich gab die FIFA auch die Schiedsrichter-Ansetzungen für die anderen Montag-Partien bekannt. Carlos Vera aus Ecuador pfeift die Begegnung Iran gegen Nigeria (21.00 Uhr). Das andere Spiel der deutschen Vorrundengruppe in Natal zwischen den USA und Ghana (24.00 Uhr) leitet der Schwede Jonas Eriksson. Der 40-Jährige war zweimal bei der EURO 2012 in Polen und der Ukraine im Einsatz.

Top-Referee Howard Webb aus England muss dagegen weiter auf seinen ersten Auftritt in Brasilien warten. Der Final-Schiedsrichter von 2011 wurde bislang noch nicht angesetzt. Deutschlands Unparteiischer Felix Brych legte bei der Partie Uruguay gegen Costa Rica (1:3) einen souveränen ersten Einsatz hin und darf mit weiteren Nominierungen rechnen.

dpa

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