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Felix Magath wirbt für WM 2022 in Katar: „Ideale äußere Bedingungen“

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Von: Christoph Klaucke

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Felix Magath freut sich auf die WM 2022 in Katar. Der Ex-Trainer lobt die äußeren Bedingungen im Wüstenstaat und erwartet sehr gute Spiele.

München – Felix Magath ist seit Ende Mai wieder ohne Trainerjob. Der 69-Jährige rettete vergangene Saison als Feuerwehrmann Hertha BSC in der Relegation vor dem Abstieg. Seine Trainerkarriere will er noch nicht für beendet erklären: „Unverhofft kommt oft! Mein Lebensmotto ist, dass man sich selbst nicht begrenzt, sich alles offen hält und alles zutraut“, sagte Magath im ran-Interview.

Derzeit fiebert Magath als Fan der WM 2022 in Katar entgegen. Der Unterfranke schwärmt in höchsten Tönen von den Bedingungen im Wüstenstaat. Nach Katar wolle er aber nicht reisen.

WM 2022: Magath schwärmt von „idealen äußeren Bedingungen“

Die Weltmeisterschaft (alle Termine in der Übersicht) wird zum ersten Mal in der Geschichte auf der arabischen Halbinsel ausgetragen. Im Sommer herrschen in Katar Temperaturen von über 40 Grad, weshalb die WM 2022 in den Winter (20. November bis 18. Dezember) verlegt wurde. Trotzdem gab es im Vorfeld hitzige Diskussionen um die klimatischen Bedingungen. Magath sieht sogar mehrere Vorteile für den ungewöhnlichen Zeitpunkt in einem ungewöhnlichen Land.

Felix Magath
Felix Magath schwärmt von der WM 2022 in Katar. © Eibner-Pressefoto/Imago

„Die Verbände und Spieler können sich zu diesem Zeitpunkt in Katar auf optimale, fußballfreundliche Bedingungen freuen. In Katar haben wir zu dieser Jahreszeit 20 bis 26 Grad, also sommerliche Temperaturen im Normalbereich. Das sind für die Aktiven ideale äußere Bedingungen“, erklärte Magath, der an seine aktive Zeit bei der WM 1986 in Mexiko verwies. „Die Temperaturen um die Mittagszeit waren grenzwertig. Da haben wir bei über 40 Grad im Schatten ein Länderspiel absolviert – und das auf 2000 Metern Höhe!“

Trainer-Comeback? Magath verweist auf die Bundesliga-Spitze

Magath erwartet eine WM auf sportlich hohem Niveau. Was auch mit den Reisewegen zu tun habe, die „für die Teams so kurz wie nie zuvor“ seien. Die Nationalspieler könnten sich freuen, „da sie – im Gegensatz zu früheren Weltmeisterschaften nach einer Saison – mit weitaus weniger Spielen, mit vollen Akkus und Energie im Spiel-Rhythmus stehend erstmals zu einer Weltmeisterschaft fahren können“, meinte Magath. „Deshalb denke ich auch, dass die WM 2022 auf einem höheren Niveau stattfinden wird als die bisherigen Weltmeisterschaften nach einer Saison. Die Spiele werden sehr gut sein.“ 

Nach Katar wird Magath selbst nicht reisen, „aber ich bin als Fan vor dem Fernseher dabei.“ Womöglich sieht man den früheren Meistertrainer des FC Bayern und VfL Wolfsburg aber schon bald wieder in der Bundesliga. „Ich bin jetzt natürlich in einem Alter, in dem viele Trainer nicht mehr an der Seitenlinie stehen“, sagte der 69-Jährige. „Aber wenn Sie sich die Bundesliga anschauen, werden Sie sehen: Die beiden ältesten Trainer stehen in der Tabelle ganz vorne. Warum sollte ich also etwas ausschließen?“ Urs Fischer von Tabellenführer Union Berlin ist 56, Freiburgs Coach Christian Streich 57 Jahre alt. Zuletzt ließ Magath mit seiner Analyse zum FC Bayern aufhorchen. (ck)

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