"Mindestens zwei Wochen Pause"

WM: Für Diego Costa wird es ganz eng 

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Diego Costa muss um seinen WM-Einsatz bangen.

Madrid - Titelverteidiger Spanien muss vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) um den Einsatz von Angreifer Diego Costa vom Meister Atletico Madrid bangen.

Nachdem der gebürtige Brasilianer am Samstag im Champions-League-Finale gegen Real Madrid (1:4 n.V.) wegen hartnäckiger muskulärer Probleme im rechten Oberschenkel bereits nach neun Minuten ausgewechselt werden musste, dämpfte sein behandelnder Arzt am Montag die Hoffnungen auf eine rasche Genesung. „Es geht ihm noch nicht besser. Er wird mindestens zwei Wochen Pause benötigen“, sagte Dr. Pedro Guillen dem Radiosender Cope nach der Untersuchung des Torjägers: „Er könnte bei der WM dabei sein, aber es wird von seinen Genesungsfortschritten abhängen.“

Costa, der erst am 5. März für die spanische Nationalmannschaft debütiert hatte, laboriert seit Wochen an Oberschenkelbeschwerden. In der Vorwoche hatte er sich noch in die Hände einer serbischen Heilerin begeben.

Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque wappnet sich offenbar für das mögliche WM-Aus Costas: Am Montag berief der 63-Jährige EM-Torschützenkönig Fernando Torres (FC Chelsea) nach einjähriger Abstinenz in das Aufgebot für das Test-Länderspiel am Freitag gegen Bolivien. Auch Costas Vereinskollege David Villa und Pedro vom FC Barcelona wurden als Angriffsalternativen für den 19-köpfigen Kader nominiert.

 Erst nach der Partie will del Bosque, der mit den Iberern 2010 die Weltmeisterschaft und 2012 die Europameisterschaft gewann, seinen endgültigen Kader für das Turnier in Brasilien bekanntgeben. Spanien trifft in der Gruppe B auf Vize-Weltmeister Niederlande, Chile und Australien.

SID

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