Vor der Ziehung am Freitag im Moskauer Kreml

WM in Russland: FIFA reagiert auf Gerüchte über manipulierte WM-Auslosung

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Um ihn wird es in Russland gehen: Der FIFA-WM-Pokal, seit 1974 Trophäe für den Sieger der Weltmeisterschaft.

Wie vor jeder Weltmeisterschaft machen auch in Russland Gerüchte die Runde, die Auslosung könnte fingiert sein. FIFA-Wettbewerbsleiter Unger äußert sich nun zu den Vorwürfen.

Moskau (dpa) - Vor der Auslosung der WM-Gruppen in Russland hat sich die FIFA gegen Gerüchte einer Beeinflussung der Ziehung gewehrt. Die Auslosung „ist komplett zufällig“, sagte Chris Unger, Wettbewerbsleiter der FIFA, am Mittwoch im Staatlichen Kremlpalast in Moskau. Es gebe keine „vorgewärmten“ Kugeln.

Im Herzen der russischen Machtzentrale werden an diesem Freitag die WM-Gruppen ermittelt. Bei der Auslosung stecken die Länder-Namen in kleinen Kugeln.

FIFA-Wettbewerbsleiter Unger: Journalisten sollten sich selbst überzeugen

Unger sagte, er habe schon an Gruppen-Ziehungen zu den Weltmeisterschaften in Südafrika und Brasilien teilgenommen. „Ich kann Sie auf die Bühne einladen, und Sie können sich selbst überzeugen, dass es Bälle mit verschiedenen Farben gibt, aber sonst unterscheiden sie sich nicht“, sagte Unger vor Journalisten. „Sie sind gleich in Größe und Temperatur.“


dpa

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