Als erster Bundesligaklub in Peking

Wolfsburg international: VfL eröffnet Büro in Peking 

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VfL eröffnet offizielle Repräsentanz in Peking. Volkswagen Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dr. Jochem Heizmann (links) und Geschäftsführer Thomas Röttgermann bei der Eröffnung. 

Wolfsburg - Den Fußball-Boom in China macht sich der VfL Wolfsburg zunutze. Auch der Bundesligist eröffnet ein Büro in Asien. 

Der VfL Wolfsburg hat als erster Bundesligaklub ein Büro in Peking eröffnet. Die Niedersachsen treiben damit ihre Internationalisierung weiter voran, China gilt als Kernzielmarkt für die Wölfe.

"Gerade der chinesische Fußball-Markt ist für die Bundesliga im Allgemeinen, für den VfL Wolfsburg aber ganz besonders von äußerst hoher Bedeutung, weil hier die weltweit wohl einzigartige Kombination aus enormer Euphorie für den deutschen Fußball, geballter Wirtschaftskraft und großem staatlichen Interesse am Fußballsport vorherrscht", sagte VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann.

Die Eröffnung der Repräsentanz in Peking sei ein "weiterer wichtiger Meilenstein für die Umsetzung unserer Internationalisierungsstrategie", ergänzte Röttgermann. Der VfL habe sich bereits in den vergangenen Jahren im Reich der Mitte etabliert und genieße dort ein hohes Ansehen.

Zvjezdan Misimovic und Wynton Rufer unter den Gästen

Rund 150 geladene Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft nahmen an der festlichen Einweihungsfeier des Büros am Mittwoch teil. Darunter waren auch Volkswagen-Vorstandsmitglied Jochem Heizmann, der frühere VfL-Meisterspieler Zvjezdan Misimovic sowie der frühere Bundesliga-Star und DFL-Botschafter Wynton Rufer.

Heizmann betonte das seit "langer Zeit" betriebene Engagement für die "dauerhafte und nachhaltige Entwicklung des chinesischen Jugendfußballs einschließlich breit angelegter Fußball-Programme in China, um die Fußballkultur und Kommunikation zwischen beiden Ländern zu verbessern".

Die Klubs der Fußball-Bundesliga intensivieren seit Jahren die Beziehungen nach China. Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund führen Repräsentanzen in Shanghai, Vereine wie der Hamburger SV und der 1. FC Köln haben Kooperationen mit Super-League-Klubs. Dazu werden auch in diesem Sommer wieder mehrere deutsche Teams auf Asien-Tour gehen.

SID

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