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Töpperwien: Goodbye beim Rekordspiel

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Arnd Zeigler überreichte Töpperwien ein Jersey und wünschte alles Gute © Getty

Bremen - Fußball-Reporter-Legende Rolf Töpperwien hat sich am Samstag vom Mikrofon verabschiedet.

1600. Bundesligaspiel für den Hamburger SV, 1444. Reporter-Einsatz für Rolf Töpperwien: Der ZDF-Rekordmann, der für die erstaunliche Zahl zahlreiche Doppelschichten an Wochenenden geschoben hat, verabschiedete sich am Samstag nach 36 Jahren standesgemäß vom Mikrofon. Einen Tag vor seinem 60. Geburtstag suchte er sich das Rekordspiel des Bundesliga-Dinos HSV beim Nord-Rivalen Werder Bremen für sein Goodbye aus.

Das passte. Töpperwien lebt zwar mit seiner zweiten Ehefrau und seinem Sohn in Wiesbaden, ist aber Norddeutscher. Er wurde in Osterode am Harz geboren, was er auch in seiner letzten Reportage geschickt einfließen lässt. Da sprintete nicht der Werder-Profi Aaron Hunt die Linie runter, sondern der Harzer Hunt. Der stammt aus Goslar, von der anderen Seite des norddeutschen Mittelgebirges.

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Und was macht “Töppi“ nun ? Sein Fußball-Herz hängt weiterhin an seinem Lieblingsverein Eintracht Braunschweig. Bei einem Aufstieg will er die Feier auf dem Rathausbalkon moderieren. Der Kabarettist Dieter Nuhr hatte in seiner Abschiedsrede im ZDF-Sportstudio noch einen anderen Vorschlag: “Wahrscheinlich das, was alle machen, wenn sie beim ZDF aufhören. Er wird Regierungssprecher.“

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