Medien: Freigabe für Ribéry

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Franck Ribéry.

München - Im Millionen-Poker um Franck Ribéry will Bayern München nach Informationen der “Sport Bild“ dem Franzosen bei einer entsprechenden Ablöse die Freigabe erteilen.

“Wir haben bereits bei der letzten Aufsichtsratssitzung das Thema Ribéry besprochen und sind uns alle einig“, sagte Bayerns Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender Franz Beckenbauer. “Wenn er unbedingt gehen will, werden wir uns mit dem Thema beschäftigen.“

Vereins-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte erst am Dienstag ein Machtwort gesprochen und sich gegen einen Verkauf von Ribéry gewehrt: “Wir wollen, das Ribéry bleibt.“

Real bietet 55 Millionen

Unterdessen läst Real Madrid lässt im Tauziehen um Franck Ribéry nicht locker. Der spanische Fußball-Rekordmeister betrachte die Verpflichtung des Franzosen als “strategisch“ und halte 55 Millionen Euro für den FC Bayern München bereit, berichtete am Mittwoch die Madrider Sportzeitung “As“. Real-Präsident Florentino Pérez wolle Ribéry zur dritten und angeblich letzten “galaktischen“ Neuverpflichtung nach Kaká und Cristiano Ronaldo in diesem Sommer machen. Es gehe darum, die beste Offensive der Welt aufzustellen. Der Franzose sei daher das prioritäre Ziel der “Königlichen“. Ribéry selbst habe den Madrilenen bereits zugesagt. Der Club versuche weiterhin, die Niederländer Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart an den FC Bayern München abzugeben, hieß es weiter.

dpa

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