Sieg gegen Ingolstadt

Zoller schießt Lautern aus der Krise

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Lauterns Simon Zoller (r.) bejubelt mit seinem Teamkollegen Marc Torrejon seinen 1:1-Ausgleich.

Ingolstadt - Der 1. FC Kaiserslautern hat im letzten Spiel des Jahres seine Negativserie gestoppt und sich dank Simon Zoller im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga zurückgemeldet.

Nach drei Niederlagen in Folge gewannen die Pfälzer am 19. Spieltag durch zwei Treffer des Top-Angreifers beim FC Ingolstadt mit 2:1 (1:1) und überwintern damit auf dem Relegationsplatz.

Als Dritter liegt die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic mit 31 Zählern vor dem punktgleichen Trio Karlsruher SC, Union Berlin und FC St. Pauli. Ingolstadt liegt als 14. nur dank der besseren Tordifferenz vor den Abstiegsplätzen.

„Wir sind überglücklich. Endlich haben wir mal einen Rückstand aufgeholt. Die Mannschaft war von Beginn an gut im Spiel und hat sich nie aus der Ruhe bringen lassen. Am Ende haben wir noch ein bisschen gewackelt, aber das ist in unserer Situation ganz normal“, sagte Runjaic bei Sky.

Stürmer Zoller (32./65.) schoss den Sieg für Kaiserslautern heraus und setzte sich mit seinem Doppelpack auch an die Spitze der ligaweiten Torschützenliste. Moritz Hartmann (19.) hatte Ingolstadt in Führung gebracht.

Vor 10.354 Zuschauern war Kaiserslautern nach den jüngsten Rückschlägen von Beginn an um Spielkontrolle bemüht. Gegen defensiv eingestellte Gastgeber kam Zoller (12./18.) zu ersten guten Möglichkeiten, wie so häufig in den vergangenen Wochen zeigte sich der Gegner jedoch effektiver. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld hatte Hartmann viel Platz und traf per Kopf zur Führung für Ingolstadt. Auf der anderen Seite vergab Idrissou (21.) aus zentraler Position die nächste Großchance.

Nach einer Ecke brachte Zollers Kopfball doch noch den schnellen Ausgleich. Noch vor der Pause hätten die Gastgeber erneut in Front gehen können, doch Alfredo Morales (40.) schoss den Ball frei vor Tobias Sippel am Tor vorbei.

In der zweiten Hälfte spielten beide Teams über weite Strecken einfallslos, Kaiserslauterns Führung fiel aus dem Nichts: Ein langer Abschlag von Sippel landete bei Zoller, der abgeklärt abschloss.

Beste Spieler bei Ingolstadt waren Hartmann und Caiuby, Zoller und Ruben Jenssen stachen bei den Gästen heraus.

sid

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"Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen." Erich Ribbeck. © dpa
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"Bedanken möchten wir uns auch bei den Fans, auf denen wir uns immer verlassen konnten." Andreas Brehme (zu Spielerzeiten). © picture-alliance / dpa
"Ich habe 'ne Oberschenkelzerrung im linken Fuß." Guido Buchwald. © picture-alliance / dpa/dpaweb
"Wir waren besonders motiviert. Dieser Trainer Camacho, Caramba oder wie der heißt, hat vor dem Spiel im spanischen Fernsehen gesagt, Fußball in Deutschland ist nur bumm, bumm, bumm. Nächstes Mal soll er die Fresse halten." Giovane Elber (nach dem 4:2-Sieg der Bayern bei Real Madrid). © picture-alliance / dpa
"Mir hamm a gut genugene Mannschaft." Dietmar Hamann (vor dem Spiel Deutschland-Island). © picture-alliance/ dpa/dpaweb
"Nein, da ist ja inzwischen Schnee über die Sache gewachsen." Andreas Herzog auf die Frage, ob er Olli Kahn, der ihm vor Jahren nach einem Gegentor an die Kehle sprang, noch böse sei. © picture alliance / dpa
"Ich will später noch eine Familie gründen. So bin ich auf der sicheren Seite." Marcell Jansen auf die Frage eines Kindes, warum er sich bei einem Freistoß immer die Hände vor sein bestes Stück hält. © picture alliance / dpa
"Ich weiß auch nicht, woran es liegt, dass wir immer, wenn wir führen oder zurückliegen, doch noch verlieren." Jens Jeremies. © picture-alliance / dpa/dpaweb
"Der Druck entlädt sich beim Torschuss - ein Wahnsinns-Feeling. So ähnlich wie beim Sex." Jürgen Klinsmann. © picture-alliance / dpa

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