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Löw plötzlich Top-Kandidat als VfB-Trainer? Diese Optionen gibt es - zwei wohl aus dem Rennen

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Von: Nadja Pohr

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Zsolt Löw
Zsolt Löw, der langjährige Co-Assistent von Thomas Tuchel, soll der Top-Kandidat für den Trainer-Job beim VfB Stuttgart sein. © IMAGO/Sportimage

Der VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem neuen Trainer. Im Gespräch sind unter anderem bekannte Gesichter aus der Bundesliga, aber auch ein Champions-League-Gewinner.

Stuttgart - Nach neun sieglosen Spielen ist für Pellegrino Matarazzo Schluss beim VfB Stuttgart. Am Montag verkündeten die Schwaben nach einer stundenlangen Krisensitzung, dass sie den Trainer mit sofortiger Wirkung freistellen. Überraschend kommt das Aus allerdings nicht, sondern deutete sich in den vergangenen Wochen an.

Nach der Pleite gegen Union Berlin waren auch die VfB-Fans angefressen und übten scharfe Kritik an der Mannschaft. Nach dem Spiel gab es lautstarke Pfiffe und sogar vereinzelte „Trainer raus“-Rufe. Jetzt zog der Verein also die Reißleine. Laut mehreren Medienberichten soll bereits bis zum Spiel gegen Tabellenschlusslicht VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein Nachfolger für Matarazzo gefunden sein. Ein konkreter Kandidat steht noch nicht fest. Es stehen jedoch bereits einige Namen im Raum, wie BW24 schreibt.

VfB Stuttgart: Zsolt Löw ist offenbar Top-Kandidat für Nachfolge von Matarazzo als Trainer

Bei der Suche nach einem Nachfolger für Pellegrino Matarazzo hat der VfB gleich fünf Optionen, wie die Bild berichtet. Auf dem Zettel der Stuttgarter stehen demnach Domenico Tedesco, Adi Hütter, Sebastian Hoeneß, Gerardo Seoane und Peter Bosz, die Bundesliga-Erfahrung mitbringen. Laut Sky soll aber auch Zsolt Löw, der langjährige Co-Assistent von Thomas Tuchel, ein Top-Kandidat sein. Laut Bild-Information soll er jedoch mit Skepsis auf das Angebot reagiert haben.

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Löw gewann beim FC Chelsea gemeinsam mit Tuchel im vergangenen Jahr die Champions League, würde also eine Menge Erfahrung mit nach Stuttgart bringen. Für Zsolt Löw spreche zudem, dass er und VfB-Sportdirektor Sven Mislintat einen guten Draht zueinander haben, wie Sky berichtet. Bereits 2019 war Löw schon für den Cheftrainerposten an der Mercedesstraße im Gespräch.

Domenico Tedesco und Jogi Löw wohl keine Optionen mehr für den VfB Stuttgart

Ob Zsolt Löw tatsächlich der Nachfolger von Pellegrino Matarazzo wird und am Samstag gegen Bochum auf der Trainerbank sitzt, kann sich in den nächsten Stunden schon entscheiden. Weiterhin im Rennen sollen auch noch Adi Hütter, Sebastian Hoeneß und Gerardo Seoane sein. Gerade Hoeneß, dessen Vater Dieter Spieler und Direktor beim VfB war und deshalb vielen Stuttgartern in guter Erinnerung ist, passt auch ins Profil der Schwaben.

Der Ex-Schalke-Trainer und gebürtige Schwabe Domenico Tedesco soll dagegen bereits keine Option mehr für den VfB Stuttgart sein. Er habe dem Klub abgesagt. Und auch Jogi Löw, der bei den Stuttgartern kürzlich einen Job als Berater ausschlug, da er sich eher als Trainer sehe, steht offenbar nicht auf dem Zettel.

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