Zwanziger will unter die Autoren gehen

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Theo Zwanziger.

Frankfurt - Der in rund fünf Wochen aus dem Amt scheidende Präsident Theo Zwanziger will seine Zeit an der Spitze des Deutschen Fußball Bundes (DFB) in einem Buch beleuchten.

Der 66-Jährige wird noch in diesem Jahr seine Autobiografie veröffentlichen.

„Ich habe vor, meine Autobiografie in den nächsten Monaten abzuschließen und noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen. Der Schwerpunkt wird natürlich meine Zeit im DFB-Vorstand sein, immerhin 20 Jahre. Ich habe ja einiges erlebt und würde gerne meine Sicht der Dinge darlegen“, sagte Zwanziger der Sport Bild.

Die mächtigsten Männer im deutschen Fußball

Die "Sport Bild" hat die elf mächtigsten Männer des deutschen Fußballs gekürt. Klicken Sie sich hier durch die Liste. Platz 11: Reinhard Rauball (Ligapräsident) © Getty
Platz 10: Oliver Bierhoff (Nationalelf-Teammanager) © Getty
Platz 9: Matthias Sammer (DFB-Sportdirektor) © Getty
Platz 8: Wolfgang Niersbach (DFB-Generalsekretär) © Getty
Platz 7: Franz Beckenbauer (Bayern-Ehrenpräseident und Mitglied des FIFA-Exekutivkommittees) © Getty
Platz 6: Philipp Lahm (Kapitän FC Bayern und DFB-Team) © Getty
Platz 5: Joachim Löw (Bundestrainer) © Getty
Plat 4: Christian Seifert (Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL) © dpa
Platz 3: Theo Zwanziger (DFB-Präsident) © Getty
Platz 2: Uli Hoeneß (Bayern-Präsident) © Getty
Platz 1: Karl-Heinz Rummenigge (Bayern-Vorstandsboss und Chef des europäischen Clubverbands ECA) © Getty

In dem Buch geht es laut Zwanziger unter anderem um seine Zusammenarbeit mit Gerhard Mayer-Vorfelder in der Doppelspitze, die Verpflichtung von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, den Wirbel um die zunächst geplatzte Vertragsverlängerung mit dem jetzigen Bundestrainer Joachim Löw, sowie um die „eine oder andere Meinungsverschiedenheit mit Bayern München bis hin zu meinem Rücktritt“.

Schon vor dem Ende seiner Amtszeit am 2. März zog Zwanziger, dessen Amt vom bisherigen Generalsekretär Wolfgang Niersbach übernommen wird, ein erstes Fazit seiner Arbeit. „Als Präsident lag mir besonders das Schicksal von Minderheiten immer sehr am Herzen. Ob Frauenfußball, Homosexuelle oder auch psychisch Kranke - all ihnen gilt auch weiterhin mein Einsatz.“

sid

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