Zwei bekannte Neue für Eintracht Frankfurt

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Armin Veh

Frankfurt/Main - Der Aufsteiger rüstet auf! Nach der Vertragsverlängerung von Armin Veh darf sich der Coach wohl auf zwei Neuzugänge freuen.

Aufsteiger Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Verpflichtung des Abwehrspielers Stefano Celozzi vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. „Wir gehen davon aus, dass er zu uns kommt“, sagte Eintracht-Coach Armin Veh am Freitag. Der 23 Jahre alte Außenverteidiger spielt seit drei Jahren für den VfB und bestritt in dieser Zeit 30 Erstligaspiele für die Schwaben. „Er passt gut rein zu uns und steht auch für Kontinuität über Jahre“, sagte Veh: „Es ist sinnvoll, Spieler seines Alters zu verpflichten.“

Zudem bestätigte Veh auch sein Interesse an Torwart Kevin Trapp vom Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern. „Ich will ihn unbedingt“, sagte Veh über den 21-Jährigen. Trapp stand in dieser Saison in den ersten 23 Spielen bei den Pfälzern im Tor, verlor seinen Stammplatz dann aber an Tobias Sippel. Trapp, der die Pfälzer für die festgeschriebene Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro verlassen kann, soll Eintracht-Routinier Oka Nikolov Konkurrenz machen.

Vor dem letzten Saisonspiel beim Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und Liga total!) versprach Veh den Konkurrenten der Karlsruher im Abstiegskampf, dass sich die Hessen besser präsentieren werden als zuletzt beim 0:2 gegen 1860 München: „Wir hatten nach dem Aufstieg keine Spannung mehr. Aber jetzt geht es um etwas. Es darf nicht sein, dass wir im Wettbewerb etwas abschenken. „ Veh kündigte an, mit der Bestformation anzutreten. So soll auch der angeschlagene Kapitän Pirmin Schwegler, den Leistenprobleme plagen, auflaufen.

Aufgrund der verfeindeten Fanlager und der sportlichen Brisanz gilt die Begegnung zwischen den Badenern und der Eintracht als Risikospiel. 800 Polizisten sorgen für den größten Einsatz bei einem Fußballspiel in der baden-württembergischen Landesgeschichte. „Es sind zu viele Leute dabei, die nur Mist im Kopf haben“, sagte Veh und fügte fast schon resignierend an: „Ich weiß nicht, wie man dem begegnen soll. So wie wir ein Fußballspiel planen, planen die Krawalle. Das hat mit Sport nichts zu tun.“

sid

"Du Sohn einer Hupe!" Die besten Sprüche der Bundesliga-Saison

"Du Sohn einer Hupe!" Die besten Sprüche der Bundesliga-Saison

„Im ganzen Stadion haben nur drei Leute das Foul nicht gesehen - und die, die am Bierstand waren.“ (Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs über das Schiedsrichter-Team, das eine Attacke gegen Sebastian Prödl nicht geahndet hatte) © dpa
„Sie müssen nur auf einen Mann aufpassen. Und dann stehen sie so, das ist wie bei der Muppet Show.“ (Sky-Experte Jan Aage Fjörtoft über das Kölner Abwehrverhalten beim Schalker Tor zum 1:1) © dapd
„Wir haben nicht gegen den FC Hüppelbüpp gespielt.“ (Schalke-Trainer Huub Stevens nach dem 1:1 gegen den FSV Mainz 05) © dpa
„Das ist einfach bedauerlich. Ich schätze ihn menschlich. Natürlich ist das nicht schön. Andererseits hat Corny Littmann (früherer Präsident des FC St. Pauli, d. Red.) auch irgendwann zu mir gesagt: Augen auf bei der Berufswahl! Wir wissen, worauf wir uns einlassen.“ (Hoffenheims Coach Markus Babbel, Ex-Trainer von Hertha BSC, zur Entlassung von Michael Skibbe in Berlin) © dpa
„Das größte Comeback seit Elvis 1968.“ (Ex-Bundesligaprofi Jan-Aage Fjörtoft per Twitter zum Engagement von Otto Rehhagel (Foto) beim Bundesligisten Hertha BSC) © dpa
„In Köln gibt es nie Ruhe, das ist Teil des Vereins.“ (Ex-Sportdirektor Volker Finke über den 1. FC Köln) © dpa
„In Euro.“ (Schalkes Manager Horst Heldt auf die Frage, in welcher Sprache er Raul das Vertragsangebot vorgelegt habe) © dpa
„Ich kann seinen Namen nicht richtig aussprechen, er heißt ab sofort Paradise.“ (Hertha-Trainer Otto Rehhagel über seinen Spieler Fanol Perdedaj) © dpa
„Ich habe einen Vertrag, bei dem mich die Laufzeit interessiert: Das ist mein Ehevertrag! Bei allen anderen Verträgen ist mir die Laufzeit sowas von egal.“ (Wolfsburgs Trainer Felix Magath bei Liga total! nach dem 3:2 gegen Bayer Leverkusen über eine mögliche Vertragsverlängerung beim VfL) © dpa
„Da würden sich auch die Kühe auf der Viehweide beschweren.“ (Manager Christian Heidel vom FSV Mainz 05 nach der 1:2-Niederlage beim FC Augsburg über den Zustand des Platzes) © dpa
„Viel mehr haben mich die drei von der Muppet Show geärgert, da bei Sky.“ (Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen nach dem 0:2 bei Schalke 04 über die Sky-Experten Markus Merk, Steffen Freund und Jan-Age Fjörtoft, die ausführlich über Simon Rolfes' Ellbogenschlag in das Gesicht von Julian Draxler diskutiert hatten) © dpa
„Oh, das ist meine Frau. Die will fragen, ob ich morgen noch eine Arbeit habe.“ (Kölns Ex-Trainer Stale Solbakken, nachdem in der Pressekonferenz im Anschluss an das 1:2 beim FC Augsburg sein Handy geklingelt hatte) © dpa
„Da geht dir das Zäpfchen ab!“ (Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic am Sky-Mikrofon über das 4:4 bei Borussia Dortmund) © dpa
„Beim zweiten Tor sind mir die Plomben rausgefallen.“ (Schalkes Manager Horst Heldt zum spektakulären zweiten Treffer von Raul beim 3:0 gegen Hannover 96) © dpa
"Jede Bezirksportanlage in Wattenscheid hat einen besseren Platz. „ (Dortmunds Sportdirktor Michael Zorc über die Bodenverhältnisse in der Schalker Arena) © dpa
„Wir haben die Zuschauer in den letzten Wochen sicherlich stellenweise vergewaltigt mit unserem Fußball.“ (Kölns Profi Christian Eichner nach dem 1:1 gegen Stuttgart) © dapd
„Ich dachte, wir reden über Fußball.“ (Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß vor dem Bundesliga-Auftaktspiel Dortmund gegen Hamburg, als das Thema Frauen-WM zur Sprache kam) © dpa
„Ja, um 10, 12, 15 und 17 Uhr.“ (Kölns Ex-Trainer Stale Solbakken nach der 1:5-Niederlage bei Schalke 04 auf die Frage, ob er am Sonntag trainieren lassen werde) © dpa
„Einen Haftbefehl zu erlassen gegen einen jungen Mann, der am Boden ist, der völlig fertig ist! Mit der albernen Begründung einer Verdunklungsgefahr - der kann gar kein Deutsch. So etwas Unglaubliches habe ich schon lange nicht mehr gehört.“ (Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß über die U-Haft für Bayern-Profi Breno) © dpa
„Dietmar Hopp, du Sohn einer Hupe!“ (Spruchband der Dortmunder Fans in Richtung des Hoffenheimer Mäzens nach der Akustik-Affäre) © dpa

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