Samstagsspiele der zweiten Liga

Aalen, Bielefeld und Löwen punkten

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Arminia Bielefeld steht nach dem Sieg gegen Sandhausen nun auf Platz drei der Tabelle

München - Den ersten Sieg unter Friedhelm Funkel hat der TSV 1860 München gegen Erzgebirge Aue eingefahren. Auch Arminia Bielefeld und der VfR Aalen holen drei Punkte.

Dem VfR Aalen ist am achten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga eine Überraschung gelungen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck setzte sich mit 2:1 (1:1) beim VfL Bochum durch, obwohl die Gastgeber drückend überlegen waren und Chancen im Minutentakt hatten. Doch die Tore erzielten andere: Bereits in der 3. Minute sorgte Robert Lechleiter für die Führung. Zwar gelang VfL-Stürmer Mirkan Aydin (13.) der Ausgleich, aber den Schlusspunkt setzte Enrico Valentini (70.) nach einem Konter.

Bis auf Torwart Andreas Luthe gab wohl jeder Bochumer Spieler am Samstag mindestens einen Schuss aus das Aalener Tor ab. Das Team von Trainer Peter Neururer war drückend überlegen, spielerisch besser und stets gefährlich im Strafraum. Doch bis auf ein Tor von Aydin gelang den Bochumern in der Offensive nicht viel. Dafür patzte in der Schlussphase die Hintermannschaft, als Valentini eine Konter mit dem 2:1-Siegtreffer für Aalen abschloss.

Bielefeld klettert nach oben

Unterdessen hat sich Aufsteiger Arminia Bielefeld in der Tabelle auf Rang drei vorgeschoben. Beim 2:1 (0:0)-Sieg am Samstag gegen den SV Sandhausen bejubelten die 11 037 Zuschauer vor allem Doppeltorschütze Tim Jerat (50./68. Minute). Der Anschlusstreffer der Sandhausener fiel nach einem Eigentor von Johannes Rahn (77.). Durch den Sieg hielt zudem die beeindruckende Heimserie der Ostwestfalen, die zuletzt am 31. Oktober 2012 ein Spiel zu Hause verloren haben - im Pokal gegen Bayer Leverkusen mit 2:3.

Trikot-Ranking 2013: So schneiden die Hemden der Bundesligisten ab

Jedes Jahr bewertet eine Jury der Mediadesign-Hochschule Düsseldorf die neuen Trikots aller Bundesligisten. Entscheidend ist hier nicht die sportliche Leistung auf dem Platz, sondern vielmehr Optik, Schnitt und Design. Hier die Schlusstabelle der Mode-Saison mit den offiziellen Jury-Statements: © picture alliance / dpa
Platz 18: Werder Bremen. Jury-Begründung: "So grün wie der Rasen, das ist nicht fernsehtauglich! Die Schnittgebung ist auch nicht aufregend und dann ist das komplette Dress auch noch in ein recht einfallsloses All-Over-Rautenmuster getaucht. Das überzeugt leider nicht." © dpa
Platz 17: 1899 Hoffenheim. Jury-Begründung: "Die farbliche Abstimmung innerhalb des Trikots ist gelungen, aber der angesetzte Polokragen zerstört leider das Gesamtbild." © dpa
Platz 16: Borussia Mönchengladbach. Jury-Begründung: "Der grüne V-Ausschnitt wirkt verloren auf dem überwiegend weißen Dress; die feinen Querstreifen bringen Unruhe und die Sponsorenfarbe sprengt das Farbgefüge komplett." © dpa
Platz 15: FC Schalke 04. Jury-Begründung: "Ein schlichtes Dress, das farblich sehr ausgeglichen rüberkommt, aber sonst keine erwähnensweten Details aufweist." © dpa
Platz 14: VfB Stuttgart. Jury-Begründung: "Die Farben des Trikots sind harmonisch aufeinander abgestimmt, doch der Schnitt bietet leider keine Raffinessen. Die feinen Querstreifen auf der Vorderseite haben keine dynamische Wirkung, lassen das Dress eher bieder erscheinen. Gleiches gilt für den V-Ausschnitt." © dpa
Platz 13: Bayer Leverkusen. Jury-Begründung: "Schlichter Rundhalsschnitt, wenig Energie in der Farbe; hier fehlt uns definitiv das sportive Element." © dpa
Platz 12. FC Augsburg. Jury-Begründung: "3 Farben (rot - grün - weiß) die über der Trikotvorderseite verteilt wurden sind schon viel und dann noch die gelbe Umrandung des Emblems. Machmal ist weniger mehr!" © dpa
Platz 11: Bayern München: Jury-Begründung: "Von Bayern haben wir das letzte Jahr schon innovativiere Trikots gesehen! Ein schlichtes Dress, das farblich gut aufeinander abgestimmt ist, aber keine Highlights zeigt." © dpa
Platz 10: Hamburger SV. Jury-Begründung: "Mit Schnitt, Passform und dem gut platzierten Rot auf Vorder- und Rückseite sind wir einverstanden - aber nicht mit dem angesetzten Polokragen." © dpa
Platz 9: 1. FSV Mainz 05. Jury-Begründung: "Das Dress der Mainzer wirkt leider nicht sehr aufregend! Harmonisch sind Vereinslabel, Logo und Sponsorenlabel aufeinander abgestimmt. Aber das helle Rot als Grundfarbe mit dem weißen Längsstreifen schreit nach mehr." © dpa
Platz 8: Hertha BSC. Jury-Begründung: "Blockstreifen blau-weiß in Längsrichtung auf dem Vorderteil und partiell auf dem Rücken - eine gute Wahl! Ansonsten verzichtet das Dress auf besondere Extras in der Schnittführung." © dpa
Platz 7: SC Freiburg. Jury-Begründung: "Der Farbverlauf innerhalb des Trikots - das finden wir gelungen und trendy! Nicht so gut gefallen hat uns der Farbmix aus Sponsoren- und Vereinsapplikationen." © dpa
Platz 6: VfL Wolfsburg. Jury-Begründung: "Ein echter Blickfang - der diagonale Streifen auf dem Vorderteil! Auch die Farbkombination apfelgrün-weiß ist gut gewählt. Das Dress wirkt leicht und frisch!" © dpa
Platz 5: Eintracht Braunschweig. Jury-Begründung: "Die Vereinsfarben von Braunschweig sind ein echter Hingucker und extrem TV-tauglich. Allerdings finden wir, dass man daraus mehr machen könnte, als nur den Ärmel in blau abzusetzen. Designtechnisch hat das Trikot noch viel Potential!" © dpa
Platz 4: 1. FC Nürnberg. Jury-Begründung: "Das schlichte bordeaux-schwarze Dress von Nürnberg hat eine edle Note, wirkt aber durch die dynamische Schnittführung trotzdem sehr athletisch." © dpa
Platz 3: Eintracht Frankfurt. Jury-Begründung: "Rot-Schwarze Längsstreifenund eine tolle Materialwahl verleihen dem Frankfurter Trikot Dynamik und Sportivität. Besonders sind die gelaserten Luftlöcher entlang der Seitennähte. Logo, Label und Vereinslogo sind sehr stimmig platziert." © dpa
Platz 2: Hannover 96. Jury-Begründung: "Wie schon im letzten Jahr hat das Trikot von Hannover 96 wieder begeistert! Die Kombination von Bordeaux-Rot mit Orange-Rot ist sehr gelungen und hat eine frische, dynamische Wirkung. Gut gefallen hat auch die Schnittführung mit Raglanarm und verschiedenen Teilungsnähten." © dpa
Platz 1: Borussia Dortmund. Jury-Begründung: "Unser Favorit! Das Trikot von Borussia Dortmund überzeugt in gelb! Bei dem körperbetonten Dress hat man kleine Details groß ins Spiel gebracht: das dezent eingesetzte Karomuster auf der Vorderseite sowie der doppellagige V-Ausschnitt überzeugen. DIe Farben des gesamten Trikots bilden eine harmonische Einheit - Logos, Sponsorenlabel und Trikotkontrastfarbe sind perfekt aufeinander abgestimmt. Doch nicht nur das Design - auch die Schnittführung und das hochwertige Material lassen nichts zu wünschen übrig." © dpa

Doch Sandhausen hätte die beeindruckende Heimserie des Gegners am Wochenende durchaus beenden können. Denn spielerisch waren die Badener den Hausherren überlegen, agierten in der Offensive aber zu ideenlos und hatten Pech, als Manuel Stiefler (29.) nur den Pfosten traf. Effektiver agierten die Bielefelder: Mit dem ersten Torschuss auf das Sandhausener Tor markierte Jerat die Führung und erzielte wenig später noch seinen dritten Saisontreffer.

"Löwen"mit erstem Dreier unter Funkel

Der TSV 1860 München hat seine Anhänger zum Auftakt des Oktoberfestes in Feierstimmung versetzt. Im ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel besiegten die „Löwen“ am Samstag Erzgebirge Aue mit 3:1 (2:0). Drei Tage vor dem Heimspiel-Hit im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund erzielten vor 14 300 Zuschauern Moritz Stoppelkamp (23. Minute), Yannick Stark (27.) und Rob Friend (65.) die Tore für den Gastgeber, der nach der beendeten Torflaute wieder an die Aufstiegsplätze heranrückte. Für Aue kam bei der fünften Niederlage in den letzten sechs Partien der Treffer des eingewechselten Jakub Sylvestr zu spät (79.).

Die Torarmut war im Vorfeld das Thema bei den Sechzigern. Vor allem Benjamin Lauth war entschlossen, diese zu beenden. Der Angreifer schoss aus allen Lagen (2./19./21.) und holte auch den Foulelfmeter heraus, mit dem Stoppelkamp den Bann brach. Aues Neuzugang, der von Real Madrids B-Team gekommene Ivan Gonzalez, hatte Lauth am Fuß erwischt. Das erste Tor nach 334 Spielminuten beflügelte die „Löwen“. Stark legte mit einem Distanzschuss nach. Aue war vorne harmlos. Nach dem Kopfball von Friend zum 3:0 reichte es durch den eingewechselten Sylvestr nur zur Ergebniskorrektur.

dpa

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