Samstagspiele in der Zusammenfassung

Union wieder oben dran - Düsseldorf enttäuscht

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Union Berlin hat durch ein 3:0 beim SC Paderborn den Anschluss an die Tabellenspitze wiederhergestellt

Paderborn - Union Berlin hat in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Sieg zum Führungsduo aufgeschlossen, Bundesligaabsteiger Fortuna Düsseldorf enttäuschte dagegen erneut.

Union gewann durch einen Doppelpack von Sören Brandy (41. und 79.) und einen Treffer von Kapitän Torsten Mattuschka (85.) 3:0 (1:0) beim SC Paderborn und steht punktgleich mit Tabellenführer 1. FC Köln und der SpVgg Greuther Fürth auf Rang drei. Die Fortuna verpasste beim 0:0 gegen den FSV Frankfurt dagegen auch im vierten Spiel in Folge einen Sieg und ist nur 14.

Die Partie in Paderborn war vor 7512 Zuschauern hauptsächlich durch Kampf geprägt. Paderborn war das Bemühen anzusehen, Wiedergutmachung für den Pokal-K.o. zu betreiben, allerdings blieben viele Aktionen Stückwerk. Der 1. FC Union wirkte kompakt und abgeklärt, konnte allerdings auch kaum nennenswerte Angriffsaktionen initiieren.

Trikot-Ranking 2013: So schneiden die Hemden der Bundesligisten ab

Jedes Jahr bewertet eine Jury der Mediadesign-Hochschule Düsseldorf die neuen Trikots aller Bundesligisten. Entscheidend ist hier nicht die sportliche Leistung auf dem Platz, sondern vielmehr Optik, Schnitt und Design. Hier die Schlusstabelle der Mode-Saison mit den offiziellen Jury-Statements: © picture alliance / dpa
Platz 18: Werder Bremen. Jury-Begründung: "So grün wie der Rasen, das ist nicht fernsehtauglich! Die Schnittgebung ist auch nicht aufregend und dann ist das komplette Dress auch noch in ein recht einfallsloses All-Over-Rautenmuster getaucht. Das überzeugt leider nicht." © dpa
Platz 17: 1899 Hoffenheim. Jury-Begründung: "Die farbliche Abstimmung innerhalb des Trikots ist gelungen, aber der angesetzte Polokragen zerstört leider das Gesamtbild." © dpa
Platz 16: Borussia Mönchengladbach. Jury-Begründung: "Der grüne V-Ausschnitt wirkt verloren auf dem überwiegend weißen Dress; die feinen Querstreifen bringen Unruhe und die Sponsorenfarbe sprengt das Farbgefüge komplett." © dpa
Platz 15: FC Schalke 04. Jury-Begründung: "Ein schlichtes Dress, das farblich sehr ausgeglichen rüberkommt, aber sonst keine erwähnensweten Details aufweist." © dpa
Platz 14: VfB Stuttgart. Jury-Begründung: "Die Farben des Trikots sind harmonisch aufeinander abgestimmt, doch der Schnitt bietet leider keine Raffinessen. Die feinen Querstreifen auf der Vorderseite haben keine dynamische Wirkung, lassen das Dress eher bieder erscheinen. Gleiches gilt für den V-Ausschnitt." © dpa
Platz 13: Bayer Leverkusen. Jury-Begründung: "Schlichter Rundhalsschnitt, wenig Energie in der Farbe; hier fehlt uns definitiv das sportive Element." © dpa
Platz 12. FC Augsburg. Jury-Begründung: "3 Farben (rot - grün - weiß) die über der Trikotvorderseite verteilt wurden sind schon viel und dann noch die gelbe Umrandung des Emblems. Machmal ist weniger mehr!" © dpa
Platz 11: Bayern München: Jury-Begründung: "Von Bayern haben wir das letzte Jahr schon innovativiere Trikots gesehen! Ein schlichtes Dress, das farblich gut aufeinander abgestimmt ist, aber keine Highlights zeigt." © dpa
Platz 10: Hamburger SV. Jury-Begründung: "Mit Schnitt, Passform und dem gut platzierten Rot auf Vorder- und Rückseite sind wir einverstanden - aber nicht mit dem angesetzten Polokragen." © dpa
Platz 9: 1. FSV Mainz 05. Jury-Begründung: "Das Dress der Mainzer wirkt leider nicht sehr aufregend! Harmonisch sind Vereinslabel, Logo und Sponsorenlabel aufeinander abgestimmt. Aber das helle Rot als Grundfarbe mit dem weißen Längsstreifen schreit nach mehr." © dpa
Platz 8: Hertha BSC. Jury-Begründung: "Blockstreifen blau-weiß in Längsrichtung auf dem Vorderteil und partiell auf dem Rücken - eine gute Wahl! Ansonsten verzichtet das Dress auf besondere Extras in der Schnittführung." © dpa
Platz 7: SC Freiburg. Jury-Begründung: "Der Farbverlauf innerhalb des Trikots - das finden wir gelungen und trendy! Nicht so gut gefallen hat uns der Farbmix aus Sponsoren- und Vereinsapplikationen." © dpa
Platz 6: VfL Wolfsburg. Jury-Begründung: "Ein echter Blickfang - der diagonale Streifen auf dem Vorderteil! Auch die Farbkombination apfelgrün-weiß ist gut gewählt. Das Dress wirkt leicht und frisch!" © dpa
Platz 5: Eintracht Braunschweig. Jury-Begründung: "Die Vereinsfarben von Braunschweig sind ein echter Hingucker und extrem TV-tauglich. Allerdings finden wir, dass man daraus mehr machen könnte, als nur den Ärmel in blau abzusetzen. Designtechnisch hat das Trikot noch viel Potential!" © dpa
Platz 4: 1. FC Nürnberg. Jury-Begründung: "Das schlichte bordeaux-schwarze Dress von Nürnberg hat eine edle Note, wirkt aber durch die dynamische Schnittführung trotzdem sehr athletisch." © dpa
Platz 3: Eintracht Frankfurt. Jury-Begründung: "Rot-Schwarze Längsstreifenund eine tolle Materialwahl verleihen dem Frankfurter Trikot Dynamik und Sportivität. Besonders sind die gelaserten Luftlöcher entlang der Seitennähte. Logo, Label und Vereinslogo sind sehr stimmig platziert." © dpa
Platz 2: Hannover 96. Jury-Begründung: "Wie schon im letzten Jahr hat das Trikot von Hannover 96 wieder begeistert! Die Kombination von Bordeaux-Rot mit Orange-Rot ist sehr gelungen und hat eine frische, dynamische Wirkung. Gut gefallen hat auch die Schnittführung mit Raglanarm und verschiedenen Teilungsnähten." © dpa
Platz 1: Borussia Dortmund. Jury-Begründung: "Unser Favorit! Das Trikot von Borussia Dortmund überzeugt in gelb! Bei dem körperbetonten Dress hat man kleine Details groß ins Spiel gebracht: das dezent eingesetzte Karomuster auf der Vorderseite sowie der doppellagige V-Ausschnitt überzeugen. DIe Farben des gesamten Trikots bilden eine harmonische Einheit - Logos, Sponsorenlabel und Trikotkontrastfarbe sind perfekt aufeinander abgestimmt. Doch nicht nur das Design - auch die Schnittführung und das hochwertige Material lassen nichts zu wünschen übrig." © dpa

So blieben Torraumszenen Mangelware. In der 71. Minute vergab Brandy die große Chancen zum 2:0, als er freistehend aus elf Metern am Ball vorbeitrat. Acht Minuten später machte er es besser. Mattuschka sorgte mit einem Freistoß für den Endstand.

In Düsseldorf hatte Fortuna-Regisseur Lewan Kenia die beste Chance in einer ansonsten ereignisarmen ersten Halbzeit, traf vor 30.524 Zuschauern nach 15 Minuten aber nur den Pfosten. Ansonsten taten sich die Düsseldorfer gegen defensiv gut organisierte Frankfurter erneut schwer und kamen kaum zu Gelegenheiten.

Nach dem Seitenwechsel schnürten die Düsseldorfer den Gegner zwar phasenweise in dessen Hälfte ein, viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten verhinderten aber wirklich gefährliche Aktionen. Auf der Gegenseite vergab Matthew Leckie in der 76. Minute den möglichen Sieg für Frankfurt, der Schuss des Stürmer strich um Zentimeter am Düsseldorfer Tor vorbei.

sid

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