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DHB-Team testet vor EM-Start zweimal gegen Serbien

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Alfred Gislason
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason trifft mit seinem Team bei den Testspielen auf die Schweiz und Frankreich. © Andreas Gora/dpa

Knapp zwei Monate vor dem Start der Europameisterschaft hat Handball-Bundestrainer Alfred Gislason die Erwartungshaltung gedämpft.

Hamburg - Zu den Favoriten gehöre seine Mannschaft beim Turnier in der Slowakei und Ungarn im Januar sicher nicht, sagte der 62-Jährige in einem Interview der „Handballwoche“. „Wir werden in der Slowakei und Ungarn mit einer neuen, jungen und größtenteils sehr unerfahrenen Mannschaft antreten“, sagte Gislason. „Die Spieler, die die größte Routine mitbringen, bewegen sich derzeit wie Philipp Weber um und bei 50 Länderspielen.“ Das sei nicht viel im Vergleich zu den Top-Nationen.

Der Isländer äußerte daher seinen Wunsch nach einer Rückkehr von Weltklasse-Kreisläufer Hendrik Pekeler, der nach den Olympischen Spielen eine Nationalmannschafts-Pause auf unbestimmte Zeit eingelegt hatte. „Eine Wunschvorstellung wäre zum Beispiel, dass ein Mann wie Hendrik Pekeler zurückkommt. Er würde dieser unerfahrenen Mannschaft extrem gut tun - in Angriff und Abwehr“, sagte Gislason über den 30-Jährigen vom THW Kiel. „Das ist jedoch für dieses Turnier jetzt nicht möglich. So müssen andere eben in die Bresche springen.“

Ihre beiden letzten Testspiele vor der EM bestreite das Team im Januar gegen Serbien. Wie der Deutsche Handballbund (DHB) mitteilte, trifft das Team von Bundestrainer Alfred Gislason am 7. Januar in Mannheim sowie am 9. Januar in Wetzlar auf den EM-Zweiten von 2012.

„Serbien ist für unsere neue Nationalmannschaft ein sehr guter Gegner“, sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer. Drei Tage nach der Partie in Wetzlar bricht die Mannschaft zur Europameisterschaft auf, die in Ungarn und der Slowakei ausgetragen wird. In der Vorrunde trifft das Team um Kapitän Johannes Golla von der SG Flensburg-Handewitt in der slowakischen Hauptstadt Bratislava auf Belarus (14. Januar), Österreich (16. Januar) und Polen (18. Januar). dpa

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