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Hätten Sie das gewusst? ARD-Moderator war einst Bundesliga-Profi - und gibt kurioses ESC-Versprechen

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Von: Florian Schimak

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Alexander Bommes (l.) ist als Moderator für die ARD bei der Handball-EM 2022 im Einsatz.
Alexander Bommes (l.) ist als Moderator für die ARD bei der Handball-EM 2022 im Einsatz. © IMAGO / Sven Simon

Am 13. Januar beginnt die Handball-EM. Dann wird auch ein ARD-Moderator wieder sehr häufig zu sehen sein. Hätten sie gewusst, dass er einst selbst Profi war?

München - Er ist eines der TV-Gesichter, die man immer erkennt, wenn ein Handball-Großereignis im Fernsehen zu sehen ist - aber nicht nur dann! Alexander Bommes moderiert seit 2011 die ARD-Sportschau im Ersten.

Zudem ist er bei „Gefragt - Gejagt“ als Quizmaster in der ARD tätig - und bei der Handball-WM oder EM mit Dominik Klein außerdem ein dynamisches Duo auf der Platte. So auch bei der Handball-EM 2022, die vom 13. bis 30. Januar in Ungarn und der Slowakei stattfindet.

Dabei gibt es ein kleines Geheimnis, das vermutlich nicht viele TV-Fans kennen. Bommes war einst selbst Leistungssportler - und zwar, wie soll es anders sein, im Handball! Dabei hat er als Jugendlicher diverse Sportarten ausprobiert. „In meiner Jugend habe ich parallel Handball, Fußball, Tennis und später auch noch Basketball gespielt“, verrät der 45-Jährige im Interview mit spox.com: „Es war jedes Mal wieder der Horror, wenn die Spielpläne für die Wochenenden herausgekommen sind.“

Handball-EM 2022: Hätten Sie DAS gewusst? ARD-Moderator war einst Handball-Profi

Mit seinem Jugendverein TSV Altenholz spielte der gebürtige Kieler ab 1996 in der 2. Liga, ehe es für ihn drei Jahre später zum TSV Bayer Dormagen in die Bundesliga ging. Zwischen 2001 und 2003 lief er für den VfL Gummersbach auf. Anschließend kehrte er zu seinem Heimatverein zurück und erzielte in 132 Zweitligaspielen 824 Tore.

Warum hat es für den heutigen ARD-Moderator nicht zur ganz großen Sport-Karriere gereicht? „Es wäre sicherlich mehr möglich gewesen“, verrät Bommes, der an manchen Stellen zu verbissen war: „Der angesprochene Wille hat sicherlich teilweise dazu geführt, dass an der einen oder anderen Stelle die nötige Lockerheit gefehlt hat. Im Nachhinein hat das aber alles seinen Sinn.“

In seiner Quiz-Show „Gejagt - Gesagt“ beweist Bommes zudem auch sein durchaus vorhandenes Gesangstalent. Diesbezüglich kündigt er mit einem Augenzwinkern für Fans des Eurovison Song Contest“ Großes an. „Wenn unser ARD-Experte Dominik Klein und ich gemeinsam in einer Mannschaft gespielt hätten, dann hätten wir als Duo früher oder später die deutsche Misere beim Eurovision Song Contest beendet“, so Bommes.

Für die anstehende Handball-EM 2022 will Bommes die Erwartungen an das junge und erfahrene DHB-Team nicht allzu hoch hängen. „Wenn man sich den deutschen Kader und die Vorrundengegner mit Weißrussland, Österreich und Polen anschaut, dann sollte der Einzug in die Hauptrunde auch in einer Phase des Umbruchs schon möglich sein“, so der ARD-Moderator: „Und den wird die Mannschaft auch schaffen. Dann sind alle im Turnier, hoffentlich eingespielter, es gibt dann andere Gegner, und so kann man die Situation dann neu bewerten.“

Das DHB-Team trifft zum EM-Auftakt am Freitag um 18 Uhr auf die Auswahl aus Belarus. Im Vorfeld des Turniers gab in Sachen Corona-Impfung schon etwas Ärger im DHB-Team. So wurde Youngster Juri Knorr beispielsweise nicht ins DHB-Aufgebot berufen. (smk)

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