Adler: "spannende Serie" - ERC und Freezers 3:2 vorn

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Nürnbergs Goalie Andreas Jenike kann den Treffer von Mannheims Siegtorschützen Frank Mauer zum 4:3 nicht halten. Foto: Uwe Anspach

Mannheim (dpa) - Top-Favorit Adler Mannheim will sich im Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft für die bittere Playoff-Niederlage vor zwei Jahren gegen Wolfsburg revanchieren.

Damals scheiterte Mannheim als Hauptrunden-Sieger bereits im Viertelfinale am niedersächsischen Vorrunden-Zehnten. Nun treffen beide Mannschaften vom 27. März an wieder aufeinander.

"Die sind unglaublich gut eingestellt", lobte Mannheims Frank Mauer die kommenden Kontrahenten. "Das wird eine spannende Serie." Der 26 Jahre alte Stürmer hatte in der Verlängerung den Siegtreffer zum 4:3 gegen die Nürnberg Ice Tigers erzielt und die Viertelfinal-Serie damit beendet.

"Wir waren 0:2 hinten, aber haben das Spiel gedreht. Das zeigt den Charakter unserer Mannschaft", befand Mauer. Als bestes Team der Vorrunde haben sich die Mannheimer zum Titelanwärter Nummer eins entwickelt. Die Serie gegen die Franken entschieden sie mit 4:1 für sich. "Diese Mannschaft hätte mehr verdient gehabt, als sie am Ende bekommen hat", meinte Nürnbergs Trainer Martin Jiranek.

In den weiteren Viertelfinal-Serien liegen Vorjahres-Meister ERC Ingolstadt gegen die Iserlohn Roosters und die Hamburg Freezers gegen die Düsseldorfer EG jeweils mit 3:2 vorn. Beide können sich an diesem Sonntag den entscheidenden vierten Sieg sichern, müssten dafür aber in ihren Serien erstmals einen Auswärtserfolg erringen.

"Wir erwarten wieder einen harten Kampf", sagte Hamburgs Adam Mitchell. Die Freezers hatten sich am Freitagabend daheim 4:2 gegen Düsseldorf behauptet. Ingolstadt gewann erst nach 82:21 Minuten und in der zweiten Verlängerung 4:3 gegen Iserlohn.

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