Van Almsick beklagt fehlende Schwimm-Förderung

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Franziska van Almsick

Berlin - Für den früheren Schwimm-Star Franziska van Almsick liegt der Grund für mangelnden Nachwuchs in Deutschland auch in der Trainingsintensität ihres Sports.

„Im Schwimmen besteht das ganze Jahr nur aus Training, und dann hat man einen oder zwei Wettkämpfe, bei denen man zeigen kann, was man draufhat“, sagte die 36-Jährige dem Kölner Stadtanzeiger: „Man kann Fehler nicht so einfach korrigieren.“

Van Almsick, die als 14-Jährige 1992 in Barcelona Olympiasilber über 200 m Freistil gewann, sieht einen weiteren Grund in den Förderbedingungen: „Es gibt Städte, in denen das heute noch sehr gut funktioniert, in Magdeburg, Berlin. Auch in Leipzig, wo das System der Sportschule noch praktiziert wird. In anderen Städten tut man sich schwer, wenn man um acht Uhr zur Schule muss und um 14 Uhr fertig ist - da kann man einfach nicht so viel trainieren.“

Bei der am kommenden Mittwoch beginnenden EM in Berlin hofft van Almsick auf einen Erfolg von Weltrekordler Paul Biedermann: „Es ist nicht gut, knapp vor einer Europameisterschaft noch einmal erkältet zu sein. Man kann nur die Daumen drücken, dass seine Gesundheit stabil bleibt. Ich traue ihm aber auf alle Fälle eine Medaille zu. Er ist ein Kandidat, der um Gold mitschwimmt“, sagte die 36-Jährige.

SID jö ab

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