"A*loch-Affäre": Woods zeigt sich versöhnlich

+
Versöhnlich: Tiger Woods.

Melbourne - Golf-Superstar Tiger Woods und sein ehemaliger Caddie Steve Williams haben nach der „A*loch-Affäre“ den ersten Schritt in Richtung Versöhnung gemacht.

Woods und Williams, der seinen früheren Arbeitgeber in der vergangenen Woche beim Turnier in Shanghai als „schwarzes A*loch“ bezeichnet hatte, gaben sich am Donnerstag zum Auftakt des Presidents Cup in Melbourne am ersten Abschlag die Hand. Williams hatte sich ein paar Tage später bereits für seine rassistische Entgleisung entschuldigt. Woods traf in dem Teamwettbewerb gemeinsam mit seinem US-Partner Steve Stricker auf Williams' neuen Chef Adam Scott (Australien) und K.J. Choi (Südkorea).

„Ja, ich habe ihm die Hand gegeben, das Leben geht weiter“, sagte Tiger Woods, „Steve und ich haben einige großartige Dinge miteinander erlebt, daran erinnere ich mich. Möglicherweise sieht er die Dinge ein bisschen anders, aber ich bin glücklich über die Zeit, die wir miteinander hatten.“

Tiger Woods und Elin: Bilder einer angeknacksten Ehe

Am 27. November 2009 verunglückte Tiger Woods in seinem Auto um zwei Uhr morgens. Durch den Unfall kam alles ins Rollen. Immer mehr Details über außereheliche Affären drangen an die Öffentlichkeit. Bilder der Ehe: © dpa
2003 waren Tigerwoods und Elin Nordegren noch nicht verheiratet. Damals soll der Golfstar schwer verliebt gewesen sein. © dpa
Ehefrau Elin begleitete ihren Mann oft auf seinen Golfterminen. © dpa
Flushing Meadows: Gemeinsam sah sich das Paar 2006 die US-Open an. © dpa
Tiger Woods und Frau Elin. Das ehemalige Model trägt Tochter Sam (heute 2 Jahre alt) auf dem Arm. © dpa
Elin Nordegren kommt aus Schweden. Sie arbeitete bis zur Geburt der Kinder als Model. © dpa
Elin gratuliert ihrem Mann Tiger zum gewonnenen Tunier. Der Presidents Cup at Harding Park Golf Course in San Francisco fand am 11. Oktober 2009 statt. Da war die Welt wohl noch in Ordnung. © dpa
So ein Caddy ist schon etwas Feines! Tiger Woods und Ehefrau Elin sind bester Laune. © dpa
Tiger Woods ist der bestbezahlteste Sportler der Welt. © dpa
Tiger Woods und Elin führten eine Musterehe. Von Skandalen war lange Zeit nicht die Spur. © dpa
Schwer verliebt gibt Tiger Woods 2003 bekannt, dass er seine Freundin Elin heiraten möchte. © dpa
Die Affären von Tiger Woods dominieren die Medien in der ersten Dezemberwoche 2009. "Ja, er hat betrogen" - so titelte beispielsweise das US-Magazin US Weekly. Das Ende der Ehe? © dpa

Glücklich über den Ausgang seines ersten Auftritts in Melbourne, wo er im November 2009 beim Australian Masters seinen bislang letzten Turniersieg gefeiert hatte, konnte Woods aber nicht sein. Der 35-Jährige und sein Partner Steve Stricker mussten sich in dem Lochwettspiel Scott und Choi mit 7 und 6 geschlagen geben, lagen damit bereits vor den letzten sechs Löchern uneinholbar mit sieben Lochverlusten in Rückstand.

Woods hatte von US-Teamkapitän Fred Couples eine von zwei Wildcards erhalten, obwohl er in diesem Jahr nur selten überzeugen konnte. In der Weltrangliste ist der ehemalige Branchenführer inzwischen auf Position 58 abgerutscht. Am Freitag wird Woods erneut auf den Platz gehen. Gemeinsam mit Dustin Johnson spielt er gegen die australische Paarung Aaron Baddeley und Jason Day.

Woods hat seit 1998 an allen Auflagen des President's Cups teilgenommen, in dem die US-Golfer gegen eine Auswahl nichteuropäischer Spieler antreten. Zehn der insgesamt zwölf Mitglieder jeder Mannschaft hatten sich über ihre in den letzten beiden Jahren erspielten Punkte qualifiziert, zwei Teilnehmer waren von den Kapitänen Fred Couples (USA) und Greg Norman (Australien) ausgewählt worden. Die letzte Auflage 2009 in San Francisco hatten die USA mit 19,5 zu 14,5 für sich entschieden.

sid

Auch interessant

Meistgelesen

Markus Beyer (†47): Ex-Trainer bestätigt Todesursache - „Er hat den Kampf verloren“
Markus Beyer (†47): Ex-Trainer bestätigt Todesursache - „Er hat den Kampf verloren“
Michael Schumacher: Ehefrau äußert sich in Brief an Fan
Michael Schumacher: Ehefrau äußert sich in Brief an Fan
Jenseits der Öffentlichkeit: Keke Rosberg wird 70
Jenseits der Öffentlichkeit: Keke Rosberg wird 70
Stefan Kretzschmar: Mir ist wahnsinnig vieles peinlich
Stefan Kretzschmar: Mir ist wahnsinnig vieles peinlich

Kommentare