Bayer-Geschäftsführer gegen Bundesliga zu Weihnachten

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Bayer Leverkusens Geschäftsführer macht sich für ein Weihnachtsfest ohne Bundesligafußball stark. Foto: Jonas Güttler

Leverkusen (dpa) - Gegen Spiele der Fußball-Bundesliga am zweiten Weihnachtsfeiertag hat sich Bayer Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade ausgesprochen.

"Ich bin komplett dagegen, auch wenn ich weiß, dass ich mir mit der Meinung viele Ohrfeigen aus der Bundesliga einfange", sagte Schade der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die englische Premier League spielt dagegen traditionell am 26. Dezember, dem sogenannten Boxing Day.

"In Deutschland hat das Weihnachtsfest eine andere Tradition als in manchen angelsächsischen Ländern. Bei uns kommen die Familien zusammen, auch und gerade in einer schnelllebigen Zeit", sagte Schade und fragte: "Warum muss der Fußball diesen Anlass auseinanderreißen?" Er finde es gut, dass die Spieler eine kleine Verschnaufpause bekommen. Den vielen Helfern und Sicherheitskräften, aber auch Fußballfans und ihre Familien tue eine Pause ebenfalls gut.

"Wirtschaftlich wäre ein Boxing Day in Deutschland sicher ein großer Erfolg. Er wird im Rahmen der Vermarktung auch vielleicht irgendwann kommen, um wieder etwas Neues anzubieten", meinte Schade mit Blick auf mögliche höhere Erlöse aus der Fernsehvermarktung. Jetzt und heute sei er dagegen, unterstrich der Bayer-Geschäftsführer.

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