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Mitinsassen offenbar von Jammer-Boris genervt: Knast-Zustände sind Tennis-Ikone zuwider

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Von: Michelle Brey

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Tennis-Ikone Boris Becker wurde wegen Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.
Tennis-Ikone Boris Becker wurde wegen Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. (Archivbild) © Frank Augstein/dpa

Harte Umstellung für Boris Becker: Im Gefängnis muss er sich an weitaus andere Umstände gewöhnen als für ihn üblich. Sein Gejammer kommt wohl nicht gut an.

London / München - Das Leben von Boris Becker machte Ende April 2022 eine 180-Grad-Wende: Der einstige Wimbledon-Sieger wurde wegen Insolvenzvergehens zu einer zweieinhalb Jahre langen Haftstrafe verurteilt.

Die Verhältnisse im Londoner Wandsworth-Gefängnis scheinen Becker offenbar schon nach wenigen Tagen zum Meckern und Jammern zu veranlassen. Zwar genießt der ehemalige Tennis-Star einige Privilegien: So bleibt etwa seine Gefängnistür offen. An seine neuen Lebensumstände muss sich der 54-Jährige aber wohl erst noch gewöhnen.

Boris Becker in Londoner Gefängnis: Er beschwert sich wohl bei anderen Insassen

Wie aus einem Bericht von Bild.de hervorgeht, soll die Tennis-Ikone keinen Gefallen daran gefunden haben, dass er am Wochenende (7./8. Mai) nicht duschen durfte. Darüber habe sich Boris Becker bei anderen Häftlingen beschwert. In seinem Knast-Alltag stehen Becker pro Woche nur zwei Duschen zu.

Auch die kleinen Essensportionen und die harten Gefängnis-Bedingungen machen dem 54-Jährigen offenbar zu schaffen. Wie eine Quelle gegenüber der britischen Zeitung Daily Mail verraten haben soll, habe Becker die größten Probleme mit dem Essen. „Er kann nicht glauben, wie schlimm es ist und wie klein die Portionen sind.“ Eine seiner ersten Mahlzeiten sei demnach Corned Beef gewesen. Zudem sei er schockiert über die mangelnde Hygiene im Gefängnis, weil es so überfüllt sei, so die Quelle weiter.

Am 29. April wurde Boris Becker zu einer Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Im Wandsworth-Gefängnis in London sitzt er die Strafe ab.
Am 29. April wurde Boris Becker zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Wandsworth-Gefängnis in London sitzt er die Strafe ab. © Sabrina Merolla/dpa

Boris Becker im Knast: Sein Gejammere kommt bei Mithäftlingen offenbar nicht gut an

Informationen von Bild.de zufolge jammere Boris Becker in der Essensschlange morgens, mittags und abends bei den Mithäftlingen und entschuldige sich dann. Hinweise auf sein eigentlich privilegiertes Leben als ehemaliger Tennis-Star sollen bei den anderen Insassen nicht gut ankommen. Obwohl in dem Londoner Knast auch einige Fans von Becker eine Strafe absitzen sollen, sind offenbar viele Mitinsassen dem Bericht zufolge von ihm genervt. Dazu soll die Sport-Ikone offenbar mit einem Platzangst-Problem zu kämpfen haben.

Kein Wunder, dass Becker wohl Hoffnungen hegt, in ein anderes, besseres Gefängnis verlegt zu werden. Die Frage, wann es so weit sei, stelle er den Wärtern laut Informationen von Bild.de häufig. Als unwahrscheinlich gilt eine Verlegung der Tennis-Ikone jedenfalls nicht. So sagte etwa Promi-Anwalt Paul Vogel gegenüber bunte.de, dass das Londoner Wandsworth-Gefängnis „zwar erste Anlaufstelle“ sei, von dort jedoch „üblicherweise auf andere Haftanstalten verteilt“ werde. Indes will ein Anwalt Lilly Becker nach einer Gefängnis-Aussage den Mund verbieten, wie ruhr24.de berichtete. (mbr)

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