Britta Steffen dachte an Rücktritt

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Britta Steffen.

Berlin - Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen hat während ihrer 15-monatigen Zwangspause ein vorzeitiges Karriereende erwogen.

 “Der Gedanke an den Rücktritt war da“, sagte die zweifache Weltmeisterin in einem Interview der “Sport Bild“ (Mittwoch). Der Grund sei nicht fehlende Motivation gewesen, “sondern weil bei mir wegen der hartnäckigen Schulterverletzung und den Erkältungskrankheiten die Sorge wuchs, dass mein Körper die Belastung nicht mehr trägt“.

Die Berlinerin wird am Wochenende beim Kurzbahn-Weltcup in ihrer Heimatstadt erstmals seit den beiden WM-Titeln 2009 wieder gegen die internationale Konkurrenz schwimmen. Die 26-Jährige sieht sich angesichts ihrer kurzen Vorbereitung eher als Außenseiterin, die “vielleicht ordentlich was auf die Nase bekommt“. Generell jedoch ist sich die bisher mit Prognosen eher zurückhaltende Steffen ihrer Stärken bewusst: “Ich habe mein Denken verändert. Die Zeiten der Tiefstapelei sind vorbei.“

dpa

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