Ab Donnerstag fliegen die Pfeile

Die Darts-WM von A bis Z!

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Max Hopp ist der beste deutsche Dart-Spieler

London - Ab Donnerstag flippen wieder tausende Darts-Fans aus. Denn dann heißt es im Londoner Alexandra Palace wieder "Game on!". Wir erklären Ihnen, was Sie für Die Darts-WM wissen müssen.

Bei der 23. Darts-WM des Verbandes PDC im Londoner Alexandra Palace fliegen ab Donnerstag bis ins neue Jahr hinein wieder die Pfeile. Hier der große Service von A bis Z:

A wie Ally Pally: Kurzform für Alexandra Palace, den Auftragungsort der WM im Norden Londons. Täglich werden 3000 Zuschauer erwartet.

B wie Bier: fließt bei den Darts-Fans in Strömen. Fünf bis sechs Euro pro Becher, die Athleten trinken Wasser.

C wie Caller: das Pendant zum Stadionsprecher. Sagt die geworfenen Punktzahlen und vor dem Check-out, dem Abschließen eines Durchgangs (Leg), den benötigten Rest. Kultig: Russ Bray, der Ansager mit der Reibeisenstimme.

D wie Double-out : der Modus, in dem bei der WM gespielt wird. Um ein Leg für sich zu entscheiden, muss der Spieler dieses mit einem Wurf auf ein Doppelfeld, dem äußeren Ring auf der Dartscheibe, beenden.

E wie Einfach: die Felder auf der Dartscheibe zwischen Bull’s Eye und Triplefeldern sowie die großen Felder zwischen Triple- und Doppelfeldern.

F wie 501: Startwert eines Legs. Um ein Leg zu gewinnen, werden im Optimalfall neun Pfeile benötigt. In der Regel brauchen auch die besten Dartsspieler einige Versuche mehr.

G wie Game on! Signal des Callers für den Satzbeginn.

H wie High Finish: das Beenden eines Legs bei einem dreistelligen Rest. Mit Ausnahme von der 100 werden dafür drei Pfeile benötigt. Das höchste zu mögliche Finish ist 170.

I wie International: Neben Großbritannien sind die Niederlande seit vielen Jahren eine Darts-Hochburg, insgesamt nehmen Sportler aus 22 Ländern an der WM teil.

J wie Jahreswechsel: Die Vorrunde startet im alten Jahr, das Finale steigt am 3. Januar.

K wie Kostüm: Fast alle Fans kommen verkleidet.

L wie Leg: Ausdruck für einen bei 501 beginnenden Durchgang. Um einen Satz für sich zu entscheiden, müssen drei Legs gewonnen werden.

M wie Max Hopp: als 45. der Rangliste derzeit bester deutscher Dartsspieler. Amtierender U21-Weltmeister.

N wie Neundarter: Das perfekte Herunterspielen von 501 auf null mit neun Pfeilen.

O wie Onehundredandeighty (180): optimale Ausbeute mit drei Pfeilen in der Triple-20.

P wie Phil Taylor: 16-maliger Weltmeister aus England, Spitzname „The Power“.

Q wie Quoten: Das Finale 2015 sahen bei Sport1 zwei Millionen Zuschauer.

R wie Rangliste : die Geldrangliste, „Order of Merit“.

S wie Satz: Bei der WM braucht man für einen Sieg in der ersten Runde drei, in der zweiten Runde und im Achtelfinale vier, im Viertelfinale fünf, im Halbfinale sechs und im Finale sieben Sätze.

T wie Triplefelder: verdreifachen den Punktwert des Pfeils.

U wie U-Bahn: Wood Green auf der Piccadilly Line ist die nächste Station zum Ally Pally.

V wie van Gerwen, Michael: Niederländer, „Mighty Mike“, derzeit bester Spieler der Welt.

W wie Wurf: besteht aus drei Pfeilen.

X, Y, Z wie Zahlen: diese müssen Dartsspieler spielend im Kopf beherrschen. Die Rechenwege von 501 auf null werden nicht angezeigt, sondern in Sekundenbruchteilen errechnet.

tz

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