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Dewi Petzschner: So tickt mein Philipp

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Philipp, Dewi und Aziz Petzschner mit ihrem Hund Duke © Imago

München - Dieser Mann ist ein Typ mit vielen Facetten: Philipp Petzschner. Auf dem Platz zum Teil die pure Eleganz, eckt er außerhalb mit seinen Aussagen gerne mal an. Aber wie tickt er wirklich? Die tz sprach mit seiner Frau Dewi.

Kennengelernt haben sie sich 2003 ganz zufällig. Dewi, damals 23, arbeitete für eine Eventmarketingfirma. Der 18-jährige Philipp und ein paar andere Tennisspieler führten dort oft Hilfsarbeiten aus: „Es war nicht Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns dann auf verschiedenen Events unterhalten. Dann ging’s schnell. Wir sind ausgegangen und er ist eingezogen“, sagt Dewi. Bevor Philipps Liebe für Dewi entfachte, hatte er sich übrigens schon in ihren Sohn Aziz verguckt. „Ich glaube er hat sich zuerst in ihn und dann in mich verliebt… Seine Papa-Qualitäten sind richtig super. Dadurch hat er auch bei meiner Familie und meinen Freunden Pluspunkte gesammelt. Wer will mit 18 Jahren schon plötzlich eine Familie haben. Philipp hat das super gemeistert.“

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2009 wurde standesamtlich geheiratet, 2010 folgte die kirchliche Trauung mit 70 Gästen auf Mallorca. Bis es soweit war, hat es aber ein Jahr gedauert: „Ich habe gesehen, dass er einen Ring gekauft hat. Anfangs war ich bei jedem Turnier nervös, ob er mich endlich fragt“, so Dewi. Als sie die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, war’s dann plötzlich soweit. „Er hat mir in Paris vor dem Eifelturm den Antrag gemacht. Ziemlich kitschig eigentlich, aber ich fand das toll. Auf die Knie ist er dabei nicht gegangen. Aber ich hab ihm gesagt: Wenn, dann musst du das jetzt schon auch noch machen.“ Dewi hat natürlich Ja gesagt – für Petzschner „der glücklichste Moment“ in seinem Leben. Anders als der Hochzeitstanz. Dewi: „Er war verletzt und lief auf Krücken. Wir hatten ein Acht-Minuten-Medley geplant. Er hat zwei Minuten mit Schmerzen durchgehalten. Aber wenn er hier in München den Titel gewinnt, holen wir den Hochzeitstanz auf dem Centre Court nach.“ Dabei gehört das Tanzen nicht gerade zu Philipps Stärken. „So gut er mit dem Ball umgehen kann, singen und tanzen hat er nicht unbedingt im Blut. Dabei weiß ich, dass er so gerne singen können würde…“, erzählt die ehemalige Sängerin. Und Kochen? Dewi: „Er wollte mich einmal mit einem Essen überraschen. Ich hab es dann auch gegessen, aber nur, weil er sich so viel Mühe gemacht hat.“

Dafür hat Philipp genug andere Qualitäten, die seine Frau an ihm schätzt: „Ich bewundere, wie er sein Leben meistert und bin froh, dass die Familie nicht hinter dem Tennis zurücksteht. Ich kann mich immer zu 100 Prozent auf ihn verlassen. Und er kümmert sich super um Aziz.“

Im Tenniszirkus eckt Petzschner also manchmal an, als Ehemann und Papa macht er eine super Figur. Auch wenn er nicht kochen kann.

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